06.02.2010: Party – 4 Jahre Delikat Möbelrücken Extrem 4×4 Direct Injection @ Ritter Butzke w. Marc Miroir, Daniel Dreier, E-Kreisel, Paul Frick, Till Von Sein, Adam Port, Fresh Meat uvm.!
January 26, 2010 | party, party show stream | View Comments
Techno-Online-Seminar “Wir produzieren einen Track mit Florian Meindl”- Show (19-23 Uhr LiveWebTV)
January 16, 2010 | blog, party show stream, shows, wissen techno szene | View Comments(Original + remix tracks have been released now, CLICK HERE to buy) Zum ersten Mal hat ein Techno/House-Produzent zusammen mit den Zuschauern/Hörern und Chatteilnehmern einen Techno- Track produziert – alles live im Radio und auf dem Videostream! Vom Klangdesign einzelner Töne bis zum Arrangement eines Tracks hat Florian Meindl (Flash, Trapez, MyBestFriend …) jeden einzelnen Schritt live für euch gemacht und genau erklärt, was er tut. Gleichzeitig gab er viele Tipps, was man beachten sollte.
Attentioni: Remix-Contest starts 22nd February 2010, more info here: CLICK
Florian Meindl – They way it took us
(Live produced during a WebTV session at Berlin Mitte Institut)
Listen to the finished track – CLICK (Free download time finished)
Download Mitschnitt Part 1 (Loop) CLICK
Download Mitschnitt Part 2 (Arrangement) CLICK
Youtube-Video-Playlist Part 1 (Loop) CLICK
Youtube-Video-Playlist Part 2 (Arrangement) CLICK
Youtube-Playlist aller Videos (25 insgesamt) CLICK
Moderatoren der Produktionssendungen: Florian Meindl, Fresh Meat, Kandel, Disko DNA
Teil 1 und 2 unser Produktionssendung stehen nun zum Download bereit. Schaut euch auch die Videos auf Youtube an, da könnt ihr Florian zuschauen, wie er produziert und musiziert. Im ersten Teil ging es um die Live-Produktion eines Loops. Nachdem dies auf viel Aufmerksamkeit im Netz stieß, entschlossen wir uns noch eine zweite Sendung hinterzuschieben: Teil 2, mit der Live-Arrangierung des Loops zu einem ganzen Track. Florian wird den Track zuhause bald zuende produzieren. Anschließend könnt ihr ihn euch hier kostenlos runterladen, im Club spielen, euren Freunden geben, etc.
Insgesamt habt ihr nun 8 Stunden Audiomaterial des gesamten Entstehungsprozesses (vom Erstellen des Loops bis hin zum Arrangement) als kostenlosen Download zur Verfügung, sodass ihr nicht nur den fertigen Track hören und spielen, sondern auch seine Entstehung und Entwicklung Schritt für Schritt nachvollziehen könnt. Wir sind natürlich auch gespannt darauf, wie ihr diese Idee der Liveproduktion und Übertragung derselbigen im Internet mit anschließendem Download aufnehmt und weiterentwickelt. Wir würde uns außerdem freuen, wenn ihr bei Soundcloud in der Timeline den Produktionsprozess in seinen einzelnen Schritten markiert und diskutiert.
Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren. So wie er sich in der Sendung ereignete, ganz ähnlich passiert er auch tagtäglich in den Homerecording-Studios quer über den Globus verteilt. Jedoch haben Produzenten ihre eigenen/lokalen/gruppenspezifischen Herangehensweisen und Produktionstechniken die sie bevorzugen; und nicht zuletzt gibt es gerade dort die größten Diskussionen, wenn es zum Beispiel darum geht, wie man richtig produziert (Presets benutzen ja oder nein, oder wenig oder viel modulieren, Sampling gut oder böse, etc). Das sind interessante Werte-Schlachten, die gerne in Chats und Internetforen ausgefochten werden …
Part 1 und Part 2 als Streams/Downloads auf Soundcloud
Youtube-Playlist Part 1: Erstellung des Loops (Grundgerüst)
Youtube-Playlist Part 2: Arrangierung des Loops zu einem Track
Part 1: Ziel der Sendung war, dass Florian eine Skizze von einem Track (ein Loop, ein Grundgerüst) produziert – das haben wir soweit auch geschafft. Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren.
Part 2: Am 18. Januar 2010 von 19-23 Uhr folgte der zweite Teil unserer Produktionsendung mit Floriand Meindl. Nachdem er im ersten Teil zusammen mit euch einen fertigen Loop produziert hat, arrangierte er nun den Loop zu einem ganzen Track.
PS: Fresh Meat hat zu dem Thema "Die Produktion von House/Techno im Homerecording-Studio" eine soziologische Diplomarbeit verfasst, die hier euch hier runterladen könnt.
Gunnar Otte: Körperkapital und Partnersuche in Clubs und Diskotheken
January 12, 2010 | blog, wissen techno szene | View CommentsSehr spannendes Paper – dringend zur Lektüre empfohlen !
Zusammenfassung: In diesem Beitrag werden körperliche Inszenierungen Jugendlicher und junger Erwachsener als Dimension kultureller Ungleichheit im Kontext von Clubs und Diskotheken betrachtet. Dieser Perspektive zufolge fungiert der subjektiv bearbeitete Körper als ein Kapital, das zur Steigerung der physischen Attraktivität beim Flirten auf dem Partnermarkt eingesetzt wird. Auf der Grundlage vorwiegend quantitativer Daten wird der von Bourdieu formulierten Hypothese nachgegangen, dass die Körperkultivierung klassenspezifisch variiert. Zudem werden Befunde von Bozon/Héran überprüft, denen zufolge Tanzlokalitäten vorrangig von Angehörigen unterer sozialer Klassen zur Partnersuche genutzt werden. Schließlich wird gezeigt, wie soziale Ungleichheiten der Körperästhetiken und Umgangsweisen mit Musik einen im Aggregat systematisch segmentierten großstädtischen Club- und Diskothekenmarkt erzeugen.
Download PDF: CLICK
Gunnar Ottes Schlussfolgerungen:
Den Beitrag habe ich mit einer Kritik an Positionen eingeleitet, die mit der „Sampling“-Metapher ein voluntaristisches Akteurmodell annehmen und Jugendlichen scheinbar unbegrenzte Freiheiten bei der Etablierung ihres Selbstkonzeptes einräumen. Dem habe ich eine Perspektive gegenüber gestellt, die den Kapitalcharakter nachhaltig bindender sozialstruktureller und kultureller Ungleichheiten betont. Sozialstrukturell habe ich die in der Jugendkulturforschung ins Abseits geratene Kategorie vertikaler Ungleichheit ins Zentrum gerückt, indem ich die soziale Herkunft, die Bildung und den Erwerbsstatus als klassenkonstituierend betrachtet habe. Gestützt auf die von Bourdieu (1982, 1983) und Thornton (1996) formulierte Überlegung, dass Investitionen von Zeit, Geld und Energie als „Kapital“ wirken und kulturelle Ungleichheiten generieren, habe ich Körper- und Musikkapital als strukturierende Variablen des Club- und Diskothekenmarktes eingeführt. Mein durch Bozon/Héran (1989) inspiriertes Interesse galt der Frage, wovon die Flirtbereitschaft in diesem Kontext abhängt und welche Bedeutung der Klassenlage und der Kapitalausstattung dabei zukommt. (Read more…)















