(Original + remix tracks have been released now, CLICK HERE to buy) Zum ersten Mal hat ein Techno/House-Produzent zusammen mit den Zuschauern/Hörern und Chatteilnehmern einen Techno- Track produziert – alles live im Radio und auf dem Videostream! Vom Klangdesign einzelner Töne bis zum Arrangement eines Tracks hat Florian Meindl (Flash, Trapez, MyBestFriend …) jeden einzelnen Schritt live für euch gemacht und genau erklärt, was er tut. Gleichzeitig gab er viele Tipps, was man beachten sollte.

Attentioni: Remix-Contest starts 22nd February 2010, more info here: CLICK

Florian Meindl – They way it took us
(Live produced during a WebTV session at Berlin Mitte Institut)

Listen to the finished track – CLICK (Free download time finished)
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Mitschnitt Part 1 (Loop)  CLICK
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Mitschnitt Part 2 (Arrangement)  CLICK

Youtube-Video-Playlist Part 1 (Loop) CLICK
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-Playlist aller Videos (25 insgesamt)  CLICK

Moderatoren der Produktionssendungen: Florian Meindl, Fresh Meat, Kandel, Disko DNA

Teil 1 und 2 unser Produktionssendung stehen nun zum Download bereit. Schaut euch auch die Videos auf Youtube an, da könnt ihr Florian zuschauen, wie er produziert und musiziert. Im ersten Teil ging es um die Live-Produktion eines Loops. Nachdem dies auf viel Aufmerksamkeit im Netz stieß, entschlossen wir uns noch eine zweite Sendung hinterzuschieben: Teil 2, mit der Live-Arrangierung des Loops zu einem ganzen Track. Florian wird den Track zuhause bald zuende produzieren. Anschließend könnt ihr ihn euch hier kostenlos runterladen, im Club spielen, euren Freunden geben, etc.

Insgesamt habt ihr nun 8 Stunden Audiomaterial des gesamten Entstehungsprozesses (vom Erstellen des Loops bis hin zum Arrangement) als kostenlosen Download zur Verfügung, sodass ihr nicht nur den fertigen Track hören und spielen, sondern auch seine Entstehung und Entwicklung Schritt für Schritt nachvollziehen könnt. Wir sind natürlich auch gespannt darauf, wie ihr diese Idee der Liveproduktion und Übertragung derselbigen im Internet mit anschließendem Download aufnehmt und weiterentwickelt. Wir würde uns außerdem freuen, wenn ihr bei Soundcloud in der Timeline den Produktionsprozess in seinen einzelnen Schritten markiert und diskutiert.

Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren. So wie er sich in der Sendung ereignete, ganz ähnlich passiert er auch tagtäglich in den Homerecording-Studios quer über den Globus verteilt. Jedoch haben Produzenten ihre eigenen/lokalen/gruppenspezifischen Herangehensweisen und Produktionstechniken die sie bevorzugen; und nicht zuletzt gibt es gerade dort die größten Diskussionen, wenn es zum Beispiel darum geht, wie man richtig produziert (Presets benutzen ja oder nein, oder wenig oder viel modulieren, Sampling gut oder böse, etc). Das sind interessante Werte-Schlachten, die gerne in Chats und Internetforen ausgefochten werden …

Part 1 und Part 2 als Streams/Downloads auf Soundcloud

Youtube-Playlist Part 1: Erstellung des Loops (Grundgerüst)

Youtube-Playlist Part 2: Arrangierung des Loops zu einem Track

Part 1: Ziel der Sendung war, dass Florian eine Skizze von einem Track (ein Loop, ein Grundgerüst) produziert – das haben wir soweit auch geschafft. Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren.

Part 2: Am 18. Januar 2010 von 19-23 Uhr folgte der zweite Teil unserer Produktionsendung mit Floriand Meindl. Nachdem er im ersten Teil zusammen mit euch einen fertigen Loop produziert hat, arrangierte er nun den Loop zu einem ganzen Track.

PS: Fresh Meat hat zu dem Thema "Die Produktion von House/Techno im Homerecording-Studio" eine soziologische  Diplomarbeit verfasst, die hier euch hier runterladen könnt.

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Sehr spannendes Paper – dringend zur Lektüre empfohlen !

Zusammenfassung: In diesem Beitrag werden körperliche Inszenierungen Jugendlicher und junger Erwachsener als  Dimension  kultureller  Ungleichheit  im  Kontext  von  Clubs  und  Diskotheken  betrachtet. Dieser Perspektive zufolge fungiert der subjektiv bearbeitete Körper als ein Kapital, das zur Steigerung  der  physischen  Attraktivität  beim  Flirten  auf  dem  Partnermarkt  eingesetzt  wird. Auf der Grundlage vorwiegend quantitativer Daten wird der von Bourdieu formulierten Hypothese nachgegangen, dass die Körperkultivierung klassenspezifisch variiert. Zudem werden Befunde von Bozon/Héran überprüft, denen zufolge Tanzlokalitäten vorrangig von Angehörigen unterer sozialer Klassen zur Partnersuche genutzt werden. Schließlich wird gezeigt, wie soziale  Ungleichheiten  der  Körperästhetiken  und  Umgangsweisen  mit  Musik  einen  im  Aggregat systematisch segmentierten großstädtischen Club- und Diskothekenmarkt erzeugen.

Download PDF: CLICK

Gunnar Ottes Schlussfolgerungen:

Den  Beitrag  habe  ich  mit  einer  Kritik  an  Positionen  eingeleitet,  die  mit  der „Sampling“-Metapher  ein  voluntaristisches  Akteurmodell  annehmen  und  Jugendlichen  scheinbar  unbegrenzte  Freiheiten  bei  der  Etablierung  ihres  Selbstkonzeptes  einräumen.  Dem  habe  ich  eine  Perspektive  gegenüber  gestellt,  die den  Kapitalcharakter  nachhaltig  bindender  sozialstruktureller  und  kultureller Ungleichheiten  betont.  Sozialstrukturell  habe  ich  die  in  der  Jugendkulturforschung ins Abseits geratene Kategorie vertikaler Ungleichheit ins Zentrum gerückt, indem ich die soziale Herkunft, die Bildung und den Erwerbsstatus als klassenkonstituierend betrachtet habe. Gestützt auf die von Bourdieu (1982, 1983) und Thornton  (1996)  formulierte  Überlegung,  dass  Investitionen  von  Zeit,  Geld  und Energie als „Kapital“ wirken und kulturelle Ungleichheiten generieren, habe ich Körper- und Musikkapital als strukturierende Variablen des Club- und Diskothekenmarktes eingeführt. Mein durch Bozon/Héran (1989) inspiriertes Interesse galt der Frage, wovon die Flirtbereitschaft in diesem Kontext abhängt und welche Bedeutung der Klassenlage und der Kapitalausstattung dabei zukommt. (Read more…)

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