delikat e flyer 06.02.10 06.02.2010: Party 4 Jahre Delikat Möbelrücken Extrem 4x4 Direct Injection @ Ritter Butzke w. Marc Miroir, Daniel Dreier, E Kreisel, Paul Frick, Till Von Sein, Adam Port, Fresh Meat uvm.!

Sehr spannendes Paper – dringend zur Lektüre empfohlen !

Zusammenfassung: In diesem Beitrag werden körperliche Inszenierungen Jugendlicher und junger Erwachsener als  Dimension  kultureller  Ungleichheit  im  Kontext  von  Clubs  und  Diskotheken  betrachtet. Dieser Perspektive zufolge fungiert der subjektiv bearbeitete Körper als ein Kapital, das zur Steigerung  der  physischen  Attraktivität  beim  Flirten  auf  dem  Partnermarkt  eingesetzt  wird. Auf der Grundlage vorwiegend quantitativer Daten wird der von Bourdieu formulierten Hypothese nachgegangen, dass die Körperkultivierung klassenspezifisch variiert. Zudem werden Befunde von Bozon/Héran überprüft, denen zufolge Tanzlokalitäten vorrangig von Angehörigen unterer sozialer Klassen zur Partnersuche genutzt werden. Schließlich wird gezeigt, wie soziale  Ungleichheiten  der  Körperästhetiken  und  Umgangsweisen  mit  Musik  einen  im  Aggregat systematisch segmentierten großstädtischen Club- und Diskothekenmarkt erzeugen.

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Gunnar Ottes Schlussfolgerungen:

Den  Beitrag  habe  ich  mit  einer  Kritik  an  Positionen  eingeleitet,  die  mit  der „Sampling“-Metapher  ein  voluntaristisches  Akteurmodell  annehmen  und  Jugendlichen  scheinbar  unbegrenzte  Freiheiten  bei  der  Etablierung  ihres  Selbstkonzeptes  einräumen.  Dem  habe  ich  eine  Perspektive  gegenüber  gestellt,  die den  Kapitalcharakter  nachhaltig  bindender  sozialstruktureller  und  kultureller Ungleichheiten  betont.  Sozialstrukturell  habe  ich  die  in  der  Jugendkulturforschung ins Abseits geratene Kategorie vertikaler Ungleichheit ins Zentrum gerückt, indem ich die soziale Herkunft, die Bildung und den Erwerbsstatus als klassenkonstituierend betrachtet habe. Gestützt auf die von Bourdieu (1982, 1983) und Thornton  (1996)  formulierte  Überlegung,  dass  Investitionen  von  Zeit,  Geld  und Energie als „Kapital“ wirken und kulturelle Ungleichheiten generieren, habe ich Körper- und Musikkapital als strukturierende Variablen des Club- und Diskothekenmarktes eingeführt. Mein durch Bozon/Héran (1989) inspiriertes Interesse galt der Frage, wovon die Flirtbereitschaft in diesem Kontext abhängt und welche Bedeutung der Klassenlage und der Kapitalausstattung dabei zukommt. (Read more…)

bum1 06.03.2010 Party: Bum Bum w. Bone, Fresh Meat, Phantastic Spastic + more

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party 23.01.2010 Party: Desperate Housevibes @ Wiener Coffee Lounge / Fürstenwalde w. Fresh Meat

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party 16.01.2010 Party: 3 Jahre Reclaim the Beats @ Cassiopeia w. Fresh Meat

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17860 282832183379 222038088379 3536680 2361756 n 20.02.2010 Party: Lautmalerei @ Edelweiss w. Fresh Meat



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Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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