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Verschiedene Formen moderner Künste und Musik lassen sich im Rahmen eines kleinen – und deshalb besonders feinen – Zweitagesfestival in Grabow in der Nähe von Berlin – dem Artbase Festival – genießen. Bestaune Kunst und Kunstmachen, mache selber Kunst, tanze zu Musik, genieße die Natur und zelte auf dem großen Areal. Fresh Meat wird auch auflegen und zelten. Schaut euch mal die Fotos vom Gelände an – oder die Webseiten der anwesenden KünstlerInnen. Und hier die Musizierenden.  Da kommt große Vorfreude auf 1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei Berlin

1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei Berlin

 

1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinUrban Art Gallery (über 90 Künstler gestalten uralte Wände)
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinFettes Musik-Line-Up (über 50 DJ´s und Live-Acts)
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinInstallationen, LED- & Laserstreetart, Light Rider
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinPerfomances
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinLive-Videoprojektionen
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinLive-Painting & Body-Painting
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinUrban-Art Workshops mit den Künstlern
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinFashionshows & T-Shirtstände der Künstler
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinFoods
1x1.trans Artbase 2011 Kunst und Musik Festival, 06. 07. August 2011 in Grabow bei BerlinChillen am See

"Ihr seid herzlich eingeladen, die Werke von über 80 internationalen Künstlern in der Abgeschiedenheit der ehemaligen Lungenheilstätte am traumhaften Grabowsee zu bewundern. Das Festival verbindet eine außergewöhnliche Urban-Art-Galerie mit Musik, Workshops und dem paradiesischen Zauber, den die alten Gemäuer der Krankenhausanlage ausstrahlen. Euch erwartet eine einzigartige Show aus urbaner Kunst & cooler Musik – ganz unkommerziell und naturnah."

Das Land Berlin führt eine Umfrage zur “Kreativ- und Kulturwirtschaft Berlin/Brandenburg” durch, um daraus ab sofort einen regelmäßigen Index (Kultur- und Kreativwirtschaftsindex Berlin/Brandenburg KKI) zu erstellen. Habe sie auch gerade ausgefüllt. Anfangs ein bisschen (leider) ökonomisch reduziertes Multiple-Choice, welches die Motive und Bedingungen der Kulturschaffenden nicht fassen wird. Interessant wird es erst später bei Feldern, in die man reinschreiben kann, was einen stört bzw. was man als besonders positiv empfindet – und da ist eure Meinung ganz besonders gefragt.  Viele Gespenster gehen derzeit um, die gehören da alle rein.

Schreibt rein, was euch stört. Schreibt rein, was ihr gut findet. Es ist davon auszugehen, dass einige StadtpolitikerInnen diese Studie lesen werden (müssen), sodass ihr hier womöglich ein bisschen Einfluss nehmen könnt.

“Um Ihre Bedingungen hier am Standort weiter zu verbessern, haben die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, die IHK Berlin und Medienboard Berlin-Brandenburg eine Studie in Auftrag gegeben, die klären soll, wo genau welche Hilfe nötig und sinnvoll ist.” (Quelle)

Und leitet diese auch gleich an andere weiter. Danke!

Hier gehts zur Umfrage: -> CLICK

1x1.trans Umfrage über Berliner Kultur und Kreativwirtschaft (KKI Index)

Erik Meyer hat seine soziologische Dissertation aus dem Jahre 2000 über die Techno-Szene als kostenlosen Download (Creative Commons) veröffentlicht – solltet ihr euch  anschauen. Insgesamt gibt sie einen guten Einblick über Strukturen der Techno-Szene der 1990er. Speziell setzt er sich mit der Frage auseinander, inwiefern  Techno-Szenen (trotz oder gerade wegen Individualisierung, Mediatisierung und Kommerzialisierung) einen neuen Ort des Politischen für Jugendliche darstellen.

Download PDF: CLICK

1x1.trans Die Techno Szene Ein jugendkulturelles Phänomen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive (Dissertation, 2000, Erik Meyer)

“Das Buch untersucht anhand der Techno-Szene, ob die heutige Jugend politisches Engagement anders füllt, anders lebt, als die Jugendgenerationen vor ihr. Besonders Jugendlichen wird in den letzten Jahren häufig Politikverdrossenheit bescheinigt. Die Gründe, die dafür angegeben werden sind mit Schlagworten wie Kommerzialisierung, Mediatisierung und Individualisierung zu skizzieren, die sich bis in die Jugendstile hinein auswirken. Typisch erscheint in diesem Zusammenhang “Techno”: Musik, die prägend ist für eine bestimmte Form der Gruppenbildung bei Jugendlichen, deutlich zu sehen beispielsweise in der “Love Parade”, an der jährlich über eine Million Menschen teilnehmen. Das Buch geht der Frage nach, ob die Techno-Szene also einen neuen Ort des Politischen für junge Menschen darstellt und liefert mithin sowohl einen Beitrag zur Diskussion um den Wandel von Jugendkultur als auch zur politischen Soziologie posttraditionaler Vergemeinschaftungsformen.”

Zum ersten Mal hat ein Techno/House-Produzent zusammen mit den Zuschauern/Hörern und Chatteilnehmern einen Techno- Track produziert – alles live im Radio und auf dem Videostream! Vom Klangdesign einzelner Töne bis zum Arrangement eines Tracks hat Florian Meindl (Flash, Trapez, MyBestFriend …) jeden einzelnen Schritt live für euch gemacht und genau erklärt, was er tut. Gleichzeitig gab er viele Tipps, was man beachten sollte.

Florian Meindl – They way it took us (Live produced during a WebTV session at Berlin Mitte Institut)

Download Mitschnitt Part 1 (Loop)  CLICK
Download Mitschnitt Part 2 (Arrangement)  CLICK

Youtube-Video-Playlist Part 1 (Loop) CLICK
Youtube-Video-Playlist Part 2 (Arrangement) CLICK
Youtube-Playlist aller Videos (25 insgesamt)  CLICK

Moderatoren der Produktionssendungen:
Florian Meindl, Fresh Meat, Kandel, Disko DNA

Teil 1 und 2 unser Produktionssendung stehen nun zum Download bereit. Schaut euch auch die Videos auf Youtube an, da könnt ihr Florian zuschauen, wie er produziert und musiziert. Im ersten Teil ging es um die Live-Produktion eines Loops. Nachdem dies auf viel Aufmerksamkeit im Netz stieß, entschlossen wir uns noch eine zweite Sendung hinterzuschieben: Teil 2, mit der Live-Arrangierung des Loops zu einem ganzen Track. Florian wird den Track zuhause bald zuende produzieren. Anschließend könnt ihr ihn euch hier kostenlos runterladen, im Club spielen, euren Freunden geben, etc.

Insgesamt habt ihr nun 8 Stunden Audiomaterial des gesamten Entstehungsprozesses (vom Erstellen des Loops bis hin zum Arrangement) als kostenlosen Download zur Verfügung, sodass ihr nicht nur den fertigen Track hören und spielen, sondern auch seine Entstehung und Entwicklung Schritt für Schritt nachvollziehen könnt. Wir sind natürlich auch gespannt darauf, wie ihr diese Idee der Liveproduktion und Übertragung derselbigen im Internet mit anschließendem Download aufnehmt und weiterentwickelt. Wir würde uns außerdem freuen, wenn ihr bei Soundcloud in der Timeline den Produktionsprozess in seinen einzelnen Schritten markiert und diskutiert.

Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren. So wie er sich in der Sendung ereignete, ganz ähnlich passiert er auch tagtäglich in den Homerecording-Studios quer über den Globus verteilt. Jedoch haben Produzenten ihre eigenen/lokalen/gruppenspezifischen Herangehensweisen und Produktionstechniken die sie bevorzugen; und nicht zuletzt gibt es gerade dort die größten Diskussionen, wenn es zum Beispiel darum geht, wie man richtig produziert (Presets benutzen ja oder nein, oder wenig oder viel modulieren, Sampling gut oder böse, etc). Das sind interessante Werte-Schlachten, die gerne in Chats und Internetforen ausgefochten werden …

Part 1 und Part 2 als Streams/Downloads auf Soundcloud

Youtube-Playlist Part 1: Erstellung des Loops (Grundgerüst)

Youtube-Playlist Part 2: Arrangierung des Loops zu einem Track

Part 1: Ziel der Sendung war, dass Florian eine Skizze von einem Track (ein Loop, ein Grundgerüst) produziert – das haben wir soweit auch geschafft. Für uns vom Berlin Mitte Institut war es besonders wichtig, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks mal live nachzuvollziehen und zu diskutieren.

Part 2: Am 18. Januar 2010 von 19-23 Uhr folgte der zweite Teil unserer Produktionsendung mit Floriand Meindl. Nachdem er im ersten Teil zusammen mit euch einen fertigen Loop produziert hat, arrangierte er nun den Loop zu einem ganzen Track.

PS: Fresh Meat hat zu dem Thema "Die Produktion von House/Techno im Homerecording-Studio" eine soziologische  Diplomarbeit verfasst, die hier euch hier runterladen könnt.

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Delikat Möbelrücken kommt zurück aus der Sommerpause und schickt den Technoheiligen Adam X für euch ins Ritter Butzke. Am dritten September 2011, auf vier Floors – mit neuen Frischen und alten Bekannten. Das wird sich unsereins gerne gefallen lassen 1x1.trans 03.09.2011, Party: Möbelrücken Quadruplus (In + outdoor auf 4 Floors) @ Ritter Butzke mit Adam X !

Blackfloor:

Adam X (prologue / Traversable Wormhole)
Empro (home sweat home / upon you)
Niko Schwind (stil vor talent / dantze)
Daniel Dreier
(highgrade)
Exercise One
(mobilee)

Ölfasslager:

Jan Rudolph (tresor) Pitt (delikat)
Fresh Meat
(berlin mitte institut)
David Dorad (bachstelzen)
A3000
(möbelrücken)
Cinthie (f.u.c. / villa)

Wohnzimmer:

Duasen (funkmachine)
Forderschinken
(wedding soul)

Holzhütte: / Hof (outddor):

Hüftschwinger (möbelrücken)
Old Deli Bastards
(delikat) u.v.m.

Ritter Butzke
Ritterstr. 24 / Ecke Lobeckstr.
10969 Berlin (Kreuzberg)
U-Bahn: U8 Moritzplatz / U1 Prinzenstr.

In Österreich hielt der Stadtsoziologe Dr. Andrej Holm im Februar 2011 einen Vortrag mit dem Thema “So haben wir das nicht gemeint. Gentrification, Protest und Subkultur”, der glücklicherweise auch online abrufbar ist – see below. Ich empfinde ihn als sehr sehenswert und informativ, wünsche viel Freude und Erleuchtung beim Schauen. Da wird vieles besprochen, was für Szenen und Subkulturen bezüglich Gentrifizierung relevant ist.

Hier noch ein Video mit ihm im Anschluss:

Yes, it's true: Stattbad is opening the fall season with a very special celebration. If you haven't had a chance to share a dance inside the abandoned pool, among the giant boilers or walk though the labyrinth of pipes, here it is! Not only did they put together an extraordinary music program, they are also pleased to provide you with a well rounded cultural experience and extravagant decorations. Not to give away the surprise, but they have a few installations presented to you from an angle you never imagined before. Their friends, the Symbionten are putting together all of their creative powers to transform this massive bathhouse into a spectacular party sanctuary! stattbad.de, Gerichtstr 65,13347 Berlin, S+U Wedding

Mark Henning (Citifox, Freude am Tanzen, Clink)
Florian Meindl (Flash Recordings, Trapez)
Aaron Hedges (District of Corruption)
Flowing (Vivid, Studio 80, Amsterdam)
Funkenstrøm (Symbiont)
Walker Barnard (Dumb Unit, We Are)
Sqim (Jackmode)
Cinthie (f.u.c.)
Am Track (Tracy Rec.)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Klein & Meister (Micro.Fon, Silent Steps)
Ian Tricus (f.u.c.)
Marc-Alan Gray (MINE&HERS, NYC)
Damien K Sahri (Coton Tige, FR)
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Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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