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Vom 06.10. bis 08.10.2011 findet in Berlin an der TU der Studentische Soziologiekongress statt, und da darf natürlich eine anständige Party nicht fehlen. The road to wisdom is paved with excess. Nachdem Jonas und ich anno 2004 das unterdrückerische Reggae-, Pop- und Rockregime mit elektronischer Tanzmusik durchbrochen haben, findet die Techosozialisation nun zunehmend auch in der Berliner Soziologie statt – und genau dem werden Jonas und ich fröhnen. On the wheels of steel natürlich auch zahlreiche weitere Musizierende, nicht nur mit Techno. Schaut euch auf jeden Fall die Vorträge und Diskussionen von Studierenden an der TU an, es wird sich lohnen! Auf der Party könnt ihr im Anschluss diskutieren, was Foucault mit Britney Spears zu tun, warum Marx Technofan gewesen wäre oder was Adorno wohl zu Acid House gesagt hätte. Subland: Wiesenweg 5, Fhain, S-Ostkreuz.

1x1.trans 08.10.2011, Party: Studentischer Soziologiekongress @ Subland

Wild Wedding Oktoberfest am 01.10. in der Brunnen70. Bieranstich mit Friedrich Liechtenstein (Volksbühne, 3Sat, Fabrique) 21:00 UHR. Es gibt Augustiner und Paulaner vom Fass aus dem Maßkrug. Brunnen70, Brunnenstr. 70, Wedding, U8 Voltastraße.

  ::::::::::::::::Applaus FLOOR::::::::::::::::
`Cover your Lovesong´  LIVE::: 
Soltight (Intro, Berlin Festival, Meltfestival) 
  J. Krawietz goes Electro (Psychokiller, Eisbär, Talking Head) 
Klaus Beyer (Volksbühne, Der letzte Beatle) 
Michael Mohr (I want to hold your hand) 
Aurora Kiss (Australia)  more tba. 

  ::::::::::::::::Trabi KIR ROYAL FLOOR:::::::::::::::: 
Lars Wickinger (Traum, Trapez, Liebe Detail) 
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut) 
Hardy Meinhof (Lebensfreude) 
DIN 3000 (Firmrecords Köln)

Garderobe:
„FRISS ODER STIRB“ servieren bayrische Schmankerl und Leckereien. 

::::::::::::::::ART-FLOOR::::::::::::::::
DIRNDL-RAVE  präsentiert von Bricolage, Fick den Tiger & From All a Bit . Zwischen Massen-Abriss und Maß-Absturz gibt es eine kleine Lücke. Diese gilt es zu füllen:  EXZESS ALL AREAS BEIM OKTOBERFEST!

Für das studentische Soziologiemagazin schrieb ich einen Artikel, in welchem meine Vorgehensweise bei der Untersuchung der Produktion von Techno-Musik eräutert wird – und die benutzte Methode der fokussierten Ethnografie beschrieben wird. Falls manche dies im Zusammenhang der ursprünglichen Forschung im Rahmen meiner Diplomarbeit interessiert, so können diese sich den Text in der aktuellen Ausgabe des studentischen Soziologiemagazins  kostenfrei durchlesen.

Kostenfreier Download des PDF hier (S. 52): CLICK

Einleitung: In diesem Beitrag möchte ich anhand von Forschungen über Technomusik-Produzenten in Homerecording-Studios, die im Rahmen meiner Diplomarbeit stattfanden, Studierenden die Methode der fokussierten Ethnografie (FE) vorstellen. FE, so meine Erfahrung, eignet sich vortrefflich für sehr spezifische Forschungsprojekte wie z. B. Abschlussarbeiten, in deren Rahmen man sich kleine soziale Phänomene „herauspicken“ und sie unter für StudentInnen absolvierbarem Aufwand untersuchen kann. Die teilnehmend-beobachtende Forschungstätigkeit im Feld verbindet entdeckerischen und theoretisch-kreativen Spaß mit hohen methodischen Anforderungen und wissenschaftlichen Fragestellungen. Da FE als zentrale Vorbedingung eine hohe Vertrautheit mit dem Feld bereits vor der eigentlichen Forschungstätigkeit voraussetzt, eignet sie sich besonders, um schon bestehende Interessen- und Wissensfelder der Forschenden mit wissenschaftlichen Fragestellungen in Abschlussarbeiten zu verbinden, und somit eine interessante, anspruchsvolle und lehrreiche Forschungstätigkeit durchzuführen. Insbesondere in einer sich ausdifferenzierenden und damit pluralisierenden, immer komplexeren Gesellschaft können so permanent neu auftretende Formen sozialer Praxis als Forschungsgegenstände im Kontext ihres Feldes erschlossen und mithilfe wissenschaftlicher Zugänge untersucht werden. Damit werden soziologisch relevante kleinteilige Lebenswirklichkeiten beschrieben, die sich mithilfe immerzu neuer Technologien ausbilden, stabilisieren, und in denen die gesellschaftliche Entwicklung zunehmend auch außerhalb der großen Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stattfindet. (Vgl. Willis 1990) Nachdem ich zuerst die FE als Methode umreiße, folgt im Anschluss die exemplarische Darstellung meines eigenen Vorgehens und meiner Forschungserfahrungen.

1x1.trans Die Methode der fokussierten Ethnografie bei der Untersuchung von Techno Musikproduktion

Dieser Artikel dient dazu anhand von Forschungen an Technomusik-Produzenten in Homerecording-Studios, welche im Rahmen meiner Diplomarbeit stattfanden, Studierenden die Methode der fokussierten Ethnografie (FE) vorzustellen. FE, so meine Erfahrung, eignet sich vortrefflich für Abschlussarbeiten, da sich kleine soziale Phänomene "herausgepickt" und unter für studenti­sche Abschlussarbeiten absolvierbarem Aufwand untersucht werden können. Die teilnehmen­d-beobachtende Forschungstätigkeit im Feld verbindet entdeckerischen und theoretisch-krea­tiven Spaß mit hohen methodischen Anforderungen und wissenschaftlichen Fragestellungen. Da FE als zentrale Vorbedingung hohe Vertrautheit mit dem Feld bereits vor der eigentlichen Forschungstätigkeit voraussetzt, eignet sie sich besonders, um private Interessen abseits des Studiums mit wissenschaftlichen Fragestellungen in Ab­schlussarbeiten zu verbinden, und somit eine interessante, anspruchsvolle und lehrreiche For­schungstätigkeit durchzuführen. Insbesondere in einer sich ausdifferenzierenden und damit pluralisierenden, immer komplexeren Gesellschaft (vgl. Beck 1986; Castells 2009; Bauman 2009; Rosa 2005, u. a.) können so permanent neu auftretende Formen sozialer Praxis als Forschungsgegenstände im Kontext ihres Feldes erschlossen und mithilfe wissenschaftlicher Zugänge untersucht werden. Damit werden soziologisch relevante kleinteilige Lebenswirklichkeiten beschrieben, die sich mithilfe ständig neuer Technologien ausbilden, stabilisieren und in denen zunehmend die gesellschaftliche Entwicklung auch außerhalb der großen Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stattfindet. (vgl. Willis 1990; Castells 2010)

Folgend wird zuerst die FE als Methode umrissen, anschließend folgen Darstellungen meines Vorgehens und meiner Forschungserfahrungen.

Off Recordings, eines von Fresh Meat’s Lieblingslabels, feiert 2.5-jähriges Bestehen und 25 Veröffentlichungen: Das wird mit einer ganz besonderen Compilation gefeiert, die ich herzerwärmstens empfehlen möchte. 15 Tracks, 3 Vinyls, neue T-Shirts und eine Mix-CD werden veröffentlicht! Get Back To The Raw !

Zahlreiche Off-Platten haben mich in vielen DJ-Sets begleitet und jede Menge Tanzenden auschweifend-befriedigte Grinser auf die Lippen gezaubert. Ich hab nie gezählt, wie oft Clubheads mich nach den Namen der Tracks fragten, die ich gerade von einer Off-Platte spielte – aber es waren viele. Deepe, oldschoolige House-Sounds dominieren den Label-Katalog und bilden eine moderne Interpretation klassischer House-Muster mit Fokus auf den Dancefloor: Immer ne Selection zwischen Warm-up, Peaktime und Druffi.

So, genug geschwafelt. Hört euch die Sachen an. Und geht boogie down with it.  Digitial als auch analog, fast überall zu kaufen, hier paar direkte Links.

1x1.trans Steile neue Off Compilation, die 25

(PS: An dieser Stelle sei auch nochmal an unsere Off-Sendung von neulich erinnert. Die is auch dufte: CLICK)

Die frisch diplomierte Designerin und Urberlinerin Herzette setzte sich in ihrer Abschlussarbeit künstlerisch mit Möglichkeiten auseinander, wie sie ihr persönliches Lebensgefühl von Techno visualisieren und illustrieren kann. Dafür fragte sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Akteure der Szene. Herausgekommen sind Bilder, welche vereinzelte Aspekte des Lebensgefühl “Techno” in eigenwilligen und daher besonders interessanten Illustrationen interpretieren. Schaut euch ihre Webseite und auch folgendes Video an. block.herzette.de

1x1.trans Techno ist mein Lebensgefühl

Herzette ist die Verbindung von Henriette und ihrem Herzen. Beide glauben daran, dass gute Arbeitsergebnisse nur aus ihrer Zusammenarbeit entstehen können. Es ist die pure Leidenschaft, die sie zum illustrieren treibt.

“Herzette ist die Verbindung von Henriette und ihrem Herzen. Beide glauben daran, dass gute Arbeitsergebnisse nur aus ihrer Zusammenarbeit entstehen können. Es ist die pure Leidenschaft, die sie zum illustrieren treibt.”

Drum n Bass, House, Techno, Minimal und Chillout. Eine bunte Mischung verschiedener musikalischer Praktiken vermischt auf einer Veranstaltung im schönen //about:blank auf drei Floors. So kann sich der Freitag sehen lassen!

1x1.trans 22.07.2011, Party: Klangbiotop @ //about:blank1x1.trans 22.07.2011, Party: Klangbiotop @ //about:blank

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"Das Private ist politisch!" – Mit dieser Parole durchbrachen die Protestbewegungen der 1960er Jahre die klassische bürgerliche Trennung zwischen Alltagskultur und Politik. Die Neue Linke war Teil eines gegenkulturellen Kosmos', zu dem an prominenter Stelle die Hippies gehörten. Der Versuch, nicht nur Protestformen und kritische Gesellschaftsanalysen zu entwickeln, sondern auch alternative Lebensformen und Öffentlichkeiten, ist für die Neuen sozialen Bewegungen seither charakteristisch geblieben – die dabei auftretenden Schwierigkeiten und Widersprüche ebenfalls.

Das zeigt sich in Berlin gegenwärtig besonders im Schnittfeld von hedonistisch-queeren Techno-Szenen und (post-)autonom geprägtem Widerstand gegen Gentrifizierungsprozesse: Herrschende Identitätskonstrukte und (Geschlechter-)Normen sollen aufgebrochen und in der Aneignung urbaner Räume utopische Atmosphären geschaffen werden. Oder geht es doch 'nur' um den Protest gegen (selbst mit angestoßene) Mietsteigerungen und die Verteidigung angesagter Clubs mit rigorosen Türstehern?

An Hand eines Vergleichs dieser aktuellen Protestkulturen mit der 68er-Revolte wollen wir folgende Fragen diskutieren: Wo liegen Kontinuitäten und Brüche im Verhältnis von Gegenkultur und linker Politik seit Beginn der Krise des Fordismus? Wie werden Subjektivität und politische Öffentlichkeit aufeinander bezogen? Welche sozialen Ein- und Ausschlussmechanismen werden dabei produziert? Worin liegen Gefahren einer Kulturalisierung sozialer Bewegungen? Wie lässt sich ihnen begegnen? Und was hat das alles mit dem Aufstieg und der aktuellen Krise des Neoliberalismus zu tun?

Zur Bearbeitung dieser Fragen bietet der Workshop eine Einführung in Ansätze der Bewegungsforschung und der britischen (Sub-)Cultural Studies. Zudem werden Kenntnisse über die Hippiekultur der 1960er Jahre und über linksaffine, hedonistische Mittelschichtenmilieus der Gegenwart (am Beispiel von Berlin) vermittelt. Wir arbeiten mit Anschauungsmaterialien wie Musik- und Filmausschnitten, sowie auf der Grundlage eines Readers, der im Vorfeld an alle Teilnehmenden verschickt wird. (Bitte meldet euch deshalb möglichst frühzeitig an!)

Das Seminar richtet sich in erster Linie an junge Erwachsene mit Interesse an Politik, Kultur und Gesellschaftstheorie, aber auch ältere Teilnehmende sind willkommen. Lust an der Beschäftigung mit soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragen sowie an Lektüre sind von Vorteil.

Anmeldung hier: CLICK / Teilnahmebeitrag 10 Euro, inkl. Mittagessen

Von und mit Max Lill (Read more…)



Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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