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Amnesty International und ein Herz für Hänger veranstalten am 02. Dezember, dem internationalen Gedenktag zur Abschaffung der Sklaverei, eine Benefizparty im M.I.K.Z.  Alle Einnahmen aus dem Fest, dem eine für jedermann freie Infoveranstaltung vorweggeht, werden dafür verwendet, um Misstände über Menschrechte in die Öffentlichkeit zu tragen. Alle Arbeiten an diesem Abend sind ehrenamtlich. Mikz Club, Revaler Str. 99, 10245 Berlin. Eintritt 10 Euritos.

Funkwerkstatt live (3000°)
Federleicht (ostklang/ formresonance/ conaisseure Rec.)
Dirty Room live with E-Guitare (ostklang/ glückskind)
Fresh Meat (berlin mitte institut)
Herr Süss und Herr Sauer (tonkind)
Drauf und Dran
(dlr /ein herz für hänger ) 
Marvin Hey (ein herz für hänger) 
Robot:rebellion (klangkost) 
Hans Klangholz (dlr /ein herz für hänger) 
Da Vinci (dlr /ein herz für hänger) 
Antti Rasi (after hours / finland)   

Licht&Visuals: Telekollegen

Am 29. verwandelt sich das Backyard zum zweiten Mal in ein Haus der Schmerzen, des Grauens und der Unvorstellbarkeiten. Deko mit Leidenschaft, Bowle des Grauens, Grässliche Djs, Gestalten der Nacht, Gruft des Todes, Hauseigener Friedhof Keller der Häßlichkeiten, Zombie-Barfrauen, unendliche Ekligkeiten.

Creepy Techno, Indie, 80s and Hiphop by:  *FRESH MEAT (Berlin Mitte Institut), *ENGTANZKAVALIER (Cookies, Last Days), *SOPHIA BROWN (Tigeress Djs), *SUZ (Backyard). Sa 29.10. 24.00 zur Geisterstunde: Gitschinerstr. 22 / U Prinzenstr. presented by LAST DAYS

1x1.trans 29.10.2011, Party: Halloween Haunted House II @ Backyard Berlin

"Das Backyard, ständig in Wandlung, wie die Stadt, die uns prägt. Bewusst abseits der gängigen Touristenrouten, gleichwohl zentral in Kreuzberg platziert, dort, wo Berlins gegensätzlichste Bezirke, Neukölln und Mitte, angrenzen. Gelegen auf einem Fabrikgelände mit Blick auf das wunderschöne Prinzenbad, betrieben von Berlinern, die ihre Stadt im internationalen Kontext betrachten, aber mit dem Feingefühl, das es braucht, um die Einzigartigkeit des Standorts Berlin zu bewahren. Backyard heisst Gäste von überall willkommen, ihre Gedanken, Inspirationen und ihr künstlerisches Schaffen mit den Bewohnern und den Besuchern dieser Stadt zu teilen." (Backyard)

The Whitest Horse Alive, am 26.11.2011 im Suicide Cirus (Revaler Straße 99, 10245 Berlin). Mit den Berliner Stadtmusikanten:

Marcus Meinhardt | Upon.You
Empro | HomeSweetHome
Emerson | micro.fon 
Fresh Meat | Berlin Mitte Institut
Henrik Deroux | goodlife
+ Residents

Im Rahmen des all2gethernow-Camp im Kater Holzig zum Bermuda-Festial 2011 am 4. November 2011 in Berlin halte ich (Jan Kühn) einen Vortrag über die Szenewirtschaft der Berliner Techno-Szene mit Bezug zur Stadtpolitik. Würde mich freuen, wenn ihr vorbeikommt, zuhört und zur anschließenden Diskussion mitdiskutiert. Eintritt für das gesamt a2n-Camp wird 10 Euro sein – außerdem gibt es dafür zahlreiche weitere Vorträge und Diskussionen. Anbei der Abstract: 

Folgt man Diskursen der Techno-Szene oder externen Diskursen über die Szene (z.b. seitens Stadtmarketing oder Musikindustrie), so sei wirtschaftliches Geschehen rund um Clubkultur irgendwie "Underground", irgendwie "anders". Gleichzeitig herrscht Einigkeit, es sei jedoch auch nur ein "Business" – wie eben jedes andere auch. Beide Positionen werden im Vortrag kritisch hinterfragt und neu miteinander verbunden – mit der These, dass (idealtypisch) die Szenewirtschaft der Techno-Szene eine eigene Strukturlogik zwischen Underground und Musikindustrie verfolgt. Anhand erster empirischer Einsichten aus meiner aktuellen Forschung wird argumentiert, dass sich aus der spezifischen Kultur und Szene elektronischer Tanzmusik szenespezifische Produktionsverhältnisse entwickeln ("Minor, Independent"), die bestimmte Handlungsbedingungen ermöglichen und andere unwahrscheinlich machen. Speziell vor dem Hintergrund großstädtischer ökonomischer Verdrängungsprozesse in Zeiten neoliberaler Stadtvermarktung scheint mir diese Unterscheidung wertvoll, da sie deutlich macht, dass eine Politik des Städtewettbewerbs um globale Kapitalströme und besserverdienende Schichten nicht im Sinne der Szenewirtschaften oder Subkulturen ist ("Pionierdilemma") – obwohl die alternative Stadtkultur als Standortfaktor im Stadtmarketing angeführt wird. 

Im Vortrag wird grob eingeführt, was sich unter Szene, Szenewirtschaft und Subkultur verstehen lässt. Dann werden idealtypisch "Techno-Underground", Szenewirtschaft (Clubs, Labels, Agenturen, usw.) und Musikindustrie gegenüber gestellt, um unterschiedliche strukturelle Ausprägungen zu diskutieren. Zum Abschluss und als Einleitung in die folgende Diskussion wird auf zwei strukturelle Rahmenbedingungen für Clubkultur-Politik hingewiesen: Erstens, der "zynische" Charakter von Stadtvermarktungspolitik und Szenen/Subkulturen über Prozesse der Gentrifikation. Zweitens, die strukturelle Vielfalt (bedeutsam subkulturell geprägter) musikwirtschaftlicher Ausprägungen, die mit zusammenfassenden Begriffen (und gleichzeitig Betrachtungsweisen) wie "Musik-/Kreativwirtschaft" und entsprechender Reduktion auf rein wirtschaftliche Relevanz ausgeblendet werden – was sich als politisch geförderter Nachteil für Szenen/Subkulturen darstellt.

Jan Kühn / Fresh Meat (Read more…)

Nanu, nanu – ein neuer Club in Neukölln. Wird Zeit sich das mal anzuschauen 1x1.trans 25.11.2011, Party: Loft Galore @ Griessmühle w. John Osborn, Rebekah Aff, Fresh Meat und Mareena Sonderbar Die Griessmühle war ursprünglich als Sommerlocation gedacht, und ist dafür auch ausgesprochen geeignet. Habe dort nachmittags im Sommer mal gespielt und viel Spaß gehabt. Alles schön improvisiert, nettes Personal, usw. Jetzt wurden Teile des inneren Bereiches der ehemaligen Nudelfabrik als Club hergerichtet (seit diesem Wochenende wohl sogar mit neuer Anlage), um dort ab sofort regelmäßig Partys zu machen. Los gehts jetzt jeden Freitag mit Loft Galore !

Webseite: Griessmühle. Am 25.11.2011 werden spülen:

John Osborn
Rebekah Aff
Fresh Meat
Mareena Sonderbar

Afri Cola feiert 80 Jahre, und dazu gibts deutschlandweit Partys zum Mitfeiern. In Berlin wurde dazu das Watergate ausgewählt, musizieren werden Shir Khan, unsere wunderbaren langjährigen BKI-Buddies Robosonic und Fresh Meat. Visuals gibts vom Frischvergiftung – und das alles auf nen Donnerstag … Berlin feiert unter der Woche .. 1x1.trans 27.10.2011: Shir Khan, Robosonic & Fresh Meat @ Watergate Afri Cola Party Wird lustig werden, kommt vorbei. Falckensteinstr.49 / 10997 Berlin.

1x1.trans 27.10.2011: Shir Khan, Robosonic & Fresh Meat @ Watergate Afri Cola Party

Shir Khan (Exploited)
Robosonic (Jackmode / BKI)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)

visuals by Frischvergiftung

"Das Musizieren als Mischen technisch generierter Klänge – und als solches definiert es sich in der Techno-Kultur – kommt einer kopernikanischen Wende gleich." (Wicke)

Mit großem Interesse laß ich einen Text des Musikwissenschaftlers Peter Wicke aus dem Jahre 1998. Seine Stärke liegt darin an konkreten Beispielen zu zeigen, was das Neue bzw. Andere von elektronischer Tanzmusik als Praxis im Muszieren des Auflegens und Produzierens im Unterschied zu Formen des Musizierens mit herkömmlichen Instrumenten bei z.B. Bands ist. Die etwas sperrige These, welche dem Text zugrunde liegt, zielt auf eine Entmedialisierung elektronischer Tanzmusik ab:

"… Indem die Medien zum Instrument des Musizierens werden, verlieren sie ihre vermittelnden Funktion mit weitreichenden Folgen für die ästhetischen Dimensionen von Klang."

Im Laufe des Textes erläutert Wicke dieThese anhand von Beispielen, wo sie klarer und fassbarer wird. Vom eigenständigen Musikstück hin zum Track im DJ-Set, von analoger Klangwelt hin zur "kalten" digitalen ohne jegliche Repräsention im Realen, neues Musizieren mit Maschinen und Computern als Instrumenten, die neue Live-Form des Auflegens und damit verbundende Umdefinition des Musikers, das stundenlange Nonstop-Bummbumm:

"… in der von der Techno-Musik in Gang gesetzten und in Gang gehaltenen Symbiose zwischen Klang und Körper [offenbaren sich] kulturelle Strategien der ästhetischen Wahrnehmung, die den Gegensatz von synthetisch und authentisch, von medial und real, von Simulation und Realisation, Produktion und Reproduktion lange schon hinter sich gelassen haben … "

Insgesamt sehr lesbar und nachvollziehbar. An manchen Stellen kann man gut kritisieren, aber die Dimensionen des Neuen scheinen mir gut herausgearbeitet. Viel Spaß beim Lesen !

Hier gibts den Text umsonst und vollständig – CLICK



Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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