Silvester, 31.12.2011: Happy New Möbelrücken @ Gretchen Club Berlin
September 20, 2011 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | Leave a CommentSilvester ist die ganze Möbelrücken-Crew versammelt und spielt im neuen Gretchen-Club. Wird ne dufte Sache werden, freu ich mich richtig drauf. Ein perfekter Ort um ungestört auf 2 Floors die MÖBEL zu RÜCKEN bis die Socken qualmen. Los gehts 22 Uhr, Adresse: Gretchen Club, Obentrautstr. 19-21 (Ecke Mehringdamm) in 10963 Berlin (Kreuzberg).
Channel X (stil vor talent / bar25)
Andre Crom (off / exploited)
der E-Kreisel (spoiler)
Cinthie (f.u.c. / villa)
Fresh Meat (berlin mitte institut)
Toni Haupt (telekollegen)
feat. Live Saxophone
Jan Rudolph (tresor)
Leon Licht (formtanz / inthemix)
Daniel Archut (telekollegen)
Pitt (delikat)
Bone (delikat)
A3000 (delikat)
Duasen (funkmachine)
Hüftschwinger (möbelrücken)
Old Deli Bastards (delikat)
Mensch gegen Maschine (delikat)
u.v.m.
29.12.2011, Party: Up Turn @ Mikz with Agaric, Drauf & Dran, Beatmörtelz + more
September 18, 2011 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | Leave a CommentFünf Tage nach Weihnachten, zwei Tage vor Silvester. Die Speckschwarte ist prospiriert, die Glückseeligkeit des Weihnachtsfestes hat tiefe Spuren hinterlassen. Beste Voraussetzungen, um sich wieder in den Berliner Techno-Alltag zu begeben und für die Silvester- und Afterhour-Feierei zu trainieren. Und das alles im Mikz, auf ner fetten Anlage und anständigem lokalem Line-up – all powered by Astma. Schubiduu.
Agaric (Ovum/ Drumcode/ We are)
Sven Jozwiak (Uponj you/ Bar 25)
DRAUF & DRAN (Style Rockets)
Funkenstrøm (Symbiont Music) *live*
Fresh Meat (Berlin-Mitte-Institut)
Astma (Reclaim the Beats)
Beatmörtelz (Sysiphos')
Nicorus (Deine Lieblingsraver)
Por.No (Lisa Simpson)
DeKAI (Ostklang/ Leevee)
Eure Hilfe ist gefragt: Aufbau BMI-Sendungsarchiv für alle Shows bisher
September 14, 2011 | blog, donottweetlater | 6 CommentsTach zusammen ! Ich erhalte häufiger Emails, in denen ich darum gebeten werde einzelne ältere Sendungen wieder hochzuladen bzw. einfach mal alle Sendungen überhaupt irgendwo online geriffbereit zu halten. Dem komme ich jetzt nach, habe ein bisschen gesucht und den Sharehoster Minus.com gefunden. (Nicht das Label, keine Sorge
Bei Registrierung erhält man 10 GB an Online-Speicher in einem Verzeichnis, wer seine Freunde mit diesem Referrer- Link einlädt sogar bis zu 50 GB – und das sollte reichen. Wenn ihr euch über den Referrer-Link anmeldet bekommen ich und ihr jeweils 1GB extra Speicher – bis eben maximal 50GB. Und dann steht dem BMI Onlinearchiv nichts mehr im Wege. Danke euch !
Fresh Meat – “Immer schön nach vorne” Techno DJ Mix September 2011
September 13, 2011 | Download WebTV and Radio Shows, Fresh Meat DJ mixes | 1 CommentHier eine Aufnahme meines DJ-Sets auf dem Ölfasslager-Floor im Ritter Butzke bei Delikat Möbelrücken vom 03.09.2011, playtime 4-6AM. Vor mir spielte Marco von Exercise One, nach mir Adam X. Gemischt mit hauptsächlich Vinyl und ergänzend CDs für den wahrlich innigen Auflegegenuss, musikalisch angesiedelt irgendwo zwischen 2004-2008 minimalem Techno, kurze Ausflüge in die Nuskoolbreaks und der ein oder anderen extravagenten Techhouse-Nummer. Den Titel des Mixes grunzte mir ne junge Dame ironisch beim Auflegen ins Ohr, ich denke das passt .. viel Spaß beim Hören 
Fresh Meat DJ booking: Click
Resident Advisor Page / Facebook Page
More mixes: Click
Download here: CLICK
1. Wagon Repair White Label
2. Bukkador & Fishbeck – Live is Life
3. Meditation, Minimalism & Drums
4. White Label
5. Tony Rohr – White Label Clink (Ich glaub vom letzten Album)
6. Reclaim the Airwaves – PMT Remix
7. Nummern 23 – Circuit Breaker
8. Komnat – Seismal D
9. Hugo & Sammy Dee – die aktuelle Good Vibes
10. Maetrik – Polygon Bug
11. Sender Records
12. Marcin Czubala – Mobilee
13. Microfunk – Pecan
14. White Label
15. Martin Eyerer – Barbers Pole
16. Microfunk – Flipside of Pecan
17. Alexi Delano – Un Do Me
18. Angry Owl – Processed
19. Jona – Amon
20. Kanio – Pick n Mix
21. Imbeat – Wuptizität
22. Another Wagon Repair White Label
Text: Vom Underground zum Interground
September 6, 2011 | Gesammeltes Wissen über die Techno-Kultur, Jan Kühn Wissenschaft | 12 CommentsHeute möchte ich einen kleinen Gedankengang mit euch teilen und bin an euren Vorstellungen dazu interessiert. Ich bin der Ansicht, dass Begriff und Verständnis von "Underground" einer Revision bedürfen. Aufgrund des allgemeinen technologischen Wandels seit den 1990ern (speziell die Digitalisierung, Computerisierung und Internetisierung) sowie dadurch begünstigter zusätzlicher Popularisierung von Musik und Szene (speziell: elektronische Tanzmusik) haben sich die technologischen Grundlagen der Musikszene grundsätzlich geändert, sodass der Underground der 1990er verschwunden ist – und durch den Interground ersetzt wurde. Zum Technischen hinzu kommt natürlich, dass die Kultur elektronischer Tanzmusik immer weiter in der Mitte der Gesellschaft (und damit von den Vorstellungen dieser Gruppen verändert wurde) angekommen ist: in Berlin kann mittlerweile vielleicht sogar von „Volksmusik“ gesprochen werden.
Nun, was ist eigentlich dieses Underground? Ohne tiefer darauf einzusteigen, ihr werdet selbst davon einen Begriff haben: Underground fasse ich hier, etwas oberflächlich und verkürzt, auf zwei Ebenen: Einmal als handlungsanleitende Ideologie und einmal als technologisch ermöglicht und beschränkt. Die Ideologie umfasst starken Individualismus, eine Aversion vor als unnötig empfundenen Freiheitseinschränkungen und Regulierungen oder ungerechtfertigten Benachteiligungen, einen großen Hang zum Do-It-Yourself im Kleinen, oftmals einen kleinkommerziellen Unternehmerethos – nach eigenen Vorstellungen und Belieben die Welt gestalten, wesentlich orientiert an Musik und Szene, einen eher lässigen Lebensstil: eine marktradikale Selbstutopie. Außerdem eine Aversion gegen Massenmusik und Majormusikwesen, eine starke, nicht beliebige Beziehung zur Musik und zum Feiern selbst. Entsprechend gelten spezifische Produktionsverhältnisse: Statt Musikindustrie, eine kleinkommerzielle und atomistische Szenewirtschaft mit geringen Absatzzahlen pro Release. Der technologischen Status Quo ermöglicht, beschränkt und begünstigt die Ausgestaltung dieser Ideologie auf bestimmte Weise.
Die Technopraxis 1990er, wenn man kurz einen Blick durch Medien/Distribution/Darbietung und Musikproduktion wirft, waren geprägt von bestimmten technologischen Ermöglichungen und gleichzeitig Beschränkungen dieser Zeit: Dominanz der Printmedien wie Szenezeitschriften und Flyer, analoge Musikproduktion mit großen Maschinenparks, dem Tonträger Vinyl, vielen Distributoren und Plattengeschäften, usw. usf. Herstellung und Verteilung der Printmedien waren und sind nach wie vor zahlenmäßig beschränkt, unterliegen großem Aufwand und arbeiten mit großer Zeitverzögerung von Tagen und Wochen. Zur Produktion von Magazinen brauchte es noch einiges an Geld, um sich entsprechende Klangerzeuger zuzulegen. Man musste noch viel wissen und noch mehr Interesse und Geduld mitbringen, um überhaupt mit Musikproduktion beginnen zu können. Dann war der zentrale Tonträger noch Vinyl, welches einen hohen Kostenaufwand mit sich brachte, durch seine Haptik bestimmten Eigenschaften von Mobilität und Produktionskosten unterliegt. Insgesamt waren die Technologien damals wesentlich davon gekennzeichnet, das sie ein hohes Maß an Selektivität und Exklusivität begünstigten – was sich mit der Ideologie des Underground sehr gut vereinen ließ und sie in ihrer Entfaltung begünstige. Es konnte nicht jeder an der Szene so einfach, global und in Echtzeit teilnehmen, wie es heute der Fall ist.
Nun, werfen wir einen Blick in die Zeit ab 2000. Die Technologien des Internet, der Digitalisierung und Computerisierung haben jegliche Exklusivität und Selektivität weitestgehend durch eine globale Inklusion und starke Senkung der Zugangsbarrieren verdrängt. Musik hat ihre Bindung an den haptischen Tonträger verloren und ist jetzt überall und in Echtzeit unendlich per Musikfile verfügbar. Bei den meisten DJ-Sets legt die Computersoftware mittlerweile zusammen mit dem DJ auf, der jetzt wesentlich selected und Effekte bedient, aber nicht mehr technisch mixen muss. Um Musik zu produzieren reicht es, einen einfachen Computer zu haben und sich mit Software auszukennen, ein paarmal im Club gewesen zu sein und Podcasts zu hören. Dank Internet kann sich zudem jeder vernetzen und selbst vermarkten.
Entsprechend haben wir heute neue "Probleme", welche bereits in den 1990ern in Ansätzen existierten: Noch mehr Musik, der man noch weniger folgen kann. Nicht mehr zu überblickender Musik-Spam. Hey, can you listen to my track please? Mehr DJs und Liveacts, welche stärker um heiß begehrte Gigs wettbewerben. Ganz viele, die trotz Talent und Engagement doch außerhalb des DJ-Booth den Etablierten zuschauen müssen. Unsere Freunde werden gleichzeitig in Social Networks immer mehr auch unsere potentiellen Kunden. Szenekommunikation findet wesentlich im Netz statt. Immer mehr Tracks junger Nachwuchsproduzierenden finden in die Clubs, gleichzeitig fürchten etablierte Professionelle die ungünstigen Bedingungen durch die neue technologische Marktradikalität.
Nun, die Ideologie des Underground ist offensichtlich nicht verschwunden – sie hat aber eine andere technologische Basis bekommen und sich als Phänomen im Ganzen entsprechend gewandelt – hin zum Interground. Das ist, wenn das Obskure seine technologische Basis von Selektivität und Exklusivität verliert, aber trotzdem noch die Ansprüche aufrecht erhält und globalisiert, entmaterialisiert und in Echtzeit via Musikfiles und totaler Vernetzheit umsetzt: Der Underground der 1990er ist der Interground ab 2000.
Würde mich über Gedanken und Kritik eurerseits dazu freuen.
Merci. Jan Kühn / Fresh Meat
10.12.2011, Party: Wasted Unicorns @ Ritter Butzke, m. Thomas Schumacher, Jake The Rapper, Hector
September 5, 2011 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | Leave a CommentAm 10.12.2011 gehts im Ritter Butzke wieder rund: Diesmal sind als besondere Gäste geladen Thomas Schumacher, Jake the Rapper und Hector ! Abgerundet wird das ganze mit zahlreichen Locals, unter anderem mir. Spiele von 0-3 auf dem Salonfloor, worauf ich mich entsprechend freue
– Open Doors: 23:59, 3 Floors, Ritter Butzke / Ritterstr.24 / 10969 Berlin.
Thomas Schumacher (Get Physical Music)
Jake The Rapper (Bar25)
Hector (Desolat)
Nico Stojan (Bar25 / Upon You)
Sebo & Madmotormichael (Bachstelzen / URSL)
Robosonic (Jackmode / Berlin Kreuzberg Institut)
Davd Keno (Kindisch / Trapez)
Beddermann & Dahlmann (Goldenes Zeitalter)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Meggy (Stil vor Talent)
Mayerdirks (Innersonic)
Retro (Playplus / Wasted Unicors)
Red&Ron (Fuck Me Now & Love Me Later)
Schminkecke by Dr. Bling & the Glitzersistas
20.01.2012, Party: Schwerelos @ VCF Club with Mary Jane & Fresh Meat + Kosmonauten
September 2, 2011 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | Leave a CommentMary Jane (CLUBdelMATE / ritter butzke)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Kosmonauten (Schwerelos)
cat n sonus (Schwerelos)
Johannes Hillmer (Knopffabrik)
Sommersonnenwende (Schwerelos / Raum&Zeit)
Herzschlagmusik (tba)
20.01.2012, 23 Uhr. Eintritt: 6 Euro. Im V.C.F Berlin, Rochstraße 14, 10178 Berlin – S-Bahnhof Hackescher Markt.
























