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> <channel><title>Comments on: Bastian Lange über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen in Berlin</title> <atom:link href="http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/</link> <description>Electronic Dance Music Blog, WebTV, Radio, DJ Mixes and Sets around the Berlin House &#38; Techno Party Club Scene</description> <lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 02:18:58 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /> <item><title>By: Fresh Meat</title><link>http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/comment-page-1/#comment-1396</link> <dc:creator>Fresh Meat</dc:creator> <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:56:01 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.berlin-mitte-institut.de/?p=1348#comment-1396</guid> <description>@ Tobsen, danke für deine Meinung.
Das es sich wie eine Anleitung liest, würde ich nun nicht sagen. Aber natürlich lässt es sich als Anleitung gebrauchen. Es ist ja eigentlich nicht die Aufgabe des Textes, die Verhältnisse zu bewerten, sondern sie zu beschreiben. Und in dem Zitat (hätte ich auch zitiert) kommt das ganz gut zum Vorschein.
Welche Bedingungen nun Ideal sind für welche Form von Kreativität, das ist nochmal ein ganz anderes, sehr breites Thema. Aber Kreativität findet eigentlich überall und die ganze Zeit statt, der gesellschaftliche Rahmen spielt dabei natürlich auch eine sehr bedeutsame, aber vor allem sehr konplexe Rolle. Ist auf jeden Fall wert es nicht nur im Rahmen eines COmments in einem Blog zu diskutieren, dafür ist das Thema, also deine Frage, viel zu komlplex.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ Tobsen, danke für deine Meinung.</p><p>Das es sich wie eine Anleitung liest, würde ich nun nicht sagen. Aber natürlich lässt es sich als Anleitung gebrauchen. Es ist ja eigentlich nicht die Aufgabe des Textes, die Verhältnisse zu bewerten, sondern sie zu beschreiben. Und in dem Zitat (hätte ich auch zitiert) kommt das ganz gut zum Vorschein.</p><p>Welche Bedingungen nun Ideal sind für welche Form von Kreativität, das ist nochmal ein ganz anderes, sehr breites Thema. Aber Kreativität findet eigentlich überall und die ganze Zeit statt, der gesellschaftliche Rahmen spielt dabei natürlich auch eine sehr bedeutsame, aber vor allem sehr konplexe Rolle. Ist auf jeden Fall wert es nicht nur im Rahmen eines COmments in einem Blog zu diskutieren, dafür ist das Thema, also deine Frage, viel zu komlplex.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Fresh Meat</title><link>http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/comment-page-1/#comment-2803</link> <dc:creator>Fresh Meat</dc:creator> <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:56:00 +0000</pubDate> <guid
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Das es sich wie eine Anleitung liest, würde ich nun nicht sagen. Aber natürlich lässt es sich als Anleitung gebrauchen. Es ist ja eigentlich nicht die Aufgabe des Textes, die Verhältnisse zu bewerten, sondern sie zu beschreiben. Und in dem Zitat (hätte ich auch zitiert) kommt das ganz gut zum Vorschein.
Welche Bedingungen nun Ideal sind für welche Form von Kreativität, das ist nochmal ein ganz anderes, sehr breites Thema. Aber Kreativität findet eigentlich überall und die ganze Zeit statt, der gesellschaftliche Rahmen spielt dabei natürlich auch eine sehr bedeutsame, aber vor allem sehr konplexe Rolle. Ist auf jeden Fall wert es nicht nur im Rahmen eines COmments in einem Blog zu diskutieren, dafür ist das Thema, also deine Frage, viel zu komlplex.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ Tobsen, danke für deine Meinung.</p><p>Das es sich wie eine Anleitung liest, würde ich nun nicht sagen. Aber natürlich lässt es sich als Anleitung gebrauchen. Es ist ja eigentlich nicht die Aufgabe des Textes, die Verhältnisse zu bewerten, sondern sie zu beschreiben. Und in dem Zitat (hätte ich auch zitiert) kommt das ganz gut zum Vorschein.</p><p>Welche Bedingungen nun Ideal sind für welche Form von Kreativität, das ist nochmal ein ganz anderes, sehr breites Thema. Aber Kreativität findet eigentlich überall und die ganze Zeit statt, der gesellschaftliche Rahmen spielt dabei natürlich auch eine sehr bedeutsame, aber vor allem sehr konplexe Rolle. Ist auf jeden Fall wert es nicht nur im Rahmen eines COmments in einem Blog zu diskutieren, dafür ist das Thema, also deine Frage, viel zu komlplex.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Tobsen</title><link>http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/comment-page-1/#comment-1395</link> <dc:creator>Tobsen</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:59:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.berlin-mitte-institut.de/?p=1348#comment-1395</guid> <description>Kurz, knackig, prägnant und... vielleicht problematisch? Das liest sich eher wie eine Anleitung zur effizienten Erschließung kreativer Potentiale. Auch die Rhetorik finde ich etwas zweifelhaft. Fängt schon bei der Überschrift an: Kreative Industrien...
Und bei solchen Passagen wirds mir schon etwas schummrig:
&quot;Hinter dieser Selbstertüchtigungssemantik zeichnet sich
ein neuer Modus der Wissensökonomie ab, der radikal auf
kurzfristigen Kreativinnovationen, definitiven Arbeitsflexibilitäten
und immensen Anforderungen der Selbstorganisation
basiert, sich aber zugleich auf minimalen sozialen Sicherungssystemen
sowie dünner Kapitaldeckung entfaltet. Dieser
selten anerkannte und wahrgenommene Modus einer
»Berliner Ökonomie« erfährt Relevanz bei der Wirtschaftsförderung
sowie auf der Imageebene der Stadt: Buzzwords
wie »Capital of Talents« oder »Young Creative Industries«
sollen – ähnlich wie in anderen Metropolregionen – Dynamik und Potenziale Berlins andeuten (Lange 2005).&quot;
Da frage ich mich, wie soll man denn bitte &quot;kreativ&quot; sein, wenn man 24/7 am Rande des Existenzminimums lebt? Desweiteren kann man Kreativität, meiner Auffassung nach, nicht dauerhaft unter kapitalistische Akkumulationsprozesse stellen.
Alles in allem ein etwas zu unkritischer Lagebericht?!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz, knackig, prägnant und&#8230; vielleicht problematisch? Das liest sich eher wie eine Anleitung zur effizienten Erschließung kreativer Potentiale. Auch die Rhetorik finde ich etwas zweifelhaft. Fängt schon bei der Überschrift an: Kreative Industrien&#8230;</p><p>Und bei solchen Passagen wirds mir schon etwas schummrig:<br
/> &#8220;Hinter dieser Selbstertüchtigungssemantik zeichnet sich<br
/> ein neuer Modus der Wissensökonomie ab, der radikal auf<br
/> kurzfristigen Kreativinnovationen, definitiven Arbeitsflexibilitäten<br
/> und immensen Anforderungen der Selbstorganisation<br
/> basiert, sich aber zugleich auf minimalen sozialen Sicherungssystemen<br
/> sowie dünner Kapitaldeckung entfaltet. Dieser<br
/> selten anerkannte und wahrgenommene Modus einer<br
/> »Berliner Ökonomie« erfährt Relevanz bei der Wirtschaftsförderung<br
/> sowie auf der Imageebene der Stadt: Buzzwords<br
/> wie »Capital of Talents« oder »Young Creative Industries«<br
/> sollen – ähnlich wie in anderen Metropolregionen – Dynamik und Potenziale Berlins andeuten (Lange 2005).&#8221;</p><p>Da frage ich mich, wie soll man denn bitte &#8220;kreativ&#8221; sein, wenn man 24/7 am Rande des Existenzminimums lebt? Desweiteren kann man Kreativität, meiner Auffassung nach, nicht dauerhaft unter kapitalistische Akkumulationsprozesse stellen.</p><p>Alles in allem ein etwas zu unkritischer Lagebericht?!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Tobsen</title><link>http://www.berlin-mitte-institut.de/bastian-lange-ber-die-lebens-und-arbeitsbedingungen-der-kreativen-berlin/comment-page-1/#comment-2802</link> <dc:creator>Tobsen</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:59:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.berlin-mitte-institut.de/?p=1348#comment-2802</guid> <description>Kurz, knackig, prägnant und... vielleicht problematisch? Das liest sich eher wie eine Anleitung zur effizienten Erschließung kreativer Potentiale. Auch die Rhetorik finde ich etwas zweifelhaft. Fängt schon bei der Überschrift an: Kreative Industrien...
Und bei solchen Passagen wirds mir schon etwas schummrig:
&quot;Hinter dieser Selbstertüchtigungssemantik zeichnet sich
ein neuer Modus der Wissensökonomie ab, der radikal auf
kurzfristigen Kreativinnovationen, definitiven Arbeitsflexibilitäten
und immensen Anforderungen der Selbstorganisation
basiert, sich aber zugleich auf minimalen sozialen Sicherungssystemen
sowie dünner Kapitaldeckung entfaltet. Dieser
selten anerkannte und wahrgenommene Modus einer
»Berliner Ökonomie« erfährt Relevanz bei der Wirtschaftsförderung
sowie auf der Imageebene der Stadt: Buzzwords
wie »Capital of Talents« oder »Young Creative Industries«
sollen – ähnlich wie in anderen Metropolregionen – Dynamik und Potenziale Berlins andeuten (Lange 2005).&quot;
Da frage ich mich, wie soll man denn bitte &quot;kreativ&quot; sein, wenn man 24/7 am Rande des Existenzminimums lebt? Desweiteren kann man Kreativität, meiner Auffassung nach, nicht dauerhaft unter kapitalistische Akkumulationsprozesse stellen.
Alles in allem ein etwas zu unkritischer Lagebericht?!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz, knackig, prägnant und&#8230; vielleicht problematisch? Das liest sich eher wie eine Anleitung zur effizienten Erschließung kreativer Potentiale. Auch die Rhetorik finde ich etwas zweifelhaft. Fängt schon bei der Überschrift an: Kreative Industrien&#8230;</p><p>Und bei solchen Passagen wirds mir schon etwas schummrig:<br
/> &#8220;Hinter dieser Selbstertüchtigungssemantik zeichnet sich<br
/> ein neuer Modus der Wissensökonomie ab, der radikal auf<br
/> kurzfristigen Kreativinnovationen, definitiven Arbeitsflexibilitäten<br
/> und immensen Anforderungen der Selbstorganisation<br
/> basiert, sich aber zugleich auf minimalen sozialen Sicherungssystemen<br
/> sowie dünner Kapitaldeckung entfaltet. Dieser<br
/> selten anerkannte und wahrgenommene Modus einer<br
/> »Berliner Ökonomie« erfährt Relevanz bei der Wirtschaftsförderung<br
/> sowie auf der Imageebene der Stadt: Buzzwords<br
/> wie »Capital of Talents« oder »Young Creative Industries«<br
/> sollen – ähnlich wie in anderen Metropolregionen – Dynamik und Potenziale Berlins andeuten (Lange 2005).&#8221;</p><p>Da frage ich mich, wie soll man denn bitte &#8220;kreativ&#8221; sein, wenn man 24/7 am Rande des Existenzminimums lebt? Desweiteren kann man Kreativität, meiner Auffassung nach, nicht dauerhaft unter kapitalistische Akkumulationsprozesse stellen.</p><p>Alles in allem ein etwas zu unkritischer Lagebericht?!</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
