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Handwerker

Hier gibt es meine Diplomarbeit zum Thema "Wie entsteht Neues bei der Produktion elektronischer Tanzmusik? Eine explorative ethnografische Erhebung" zum Runterladen. Sie entstand im Zeitraum von Oktober 2008 bis September 2009 im Rahmen des Abschlusses meines Studiums Soziologie technik-wissenschaftlicher Richtung am Institut für Soziologie an der TU Berlin.

Autor: Jan-Michael Kühn – DJ (Fresh Meat), Radio-/WebTV-Moderator und Produzent, Soziologe. Kontakt: jankuehn (AT:) gmx.net, XING-Profil, Facebook

Edit 1: Erfreulicherweise stößt meine Diplomarbeit im Internet auf Interesse, sodass bereits die ersten Reviews / Interviews online sind: MYOON / Spreeblick / Tagesspiegel-Interview / Interview für Radio Eins "Die Profis" (Wissenschaftssendung)

Edit 2: Beim Berlin Mitte Institut Liveproduktions-Special mit Florian Meindl lassen sich einige der beschriebenen Aspekte der Produktion (vor allem die praktischen im Umgang mit Computer, Software und Homerecording-Studio) gut nachvollziehen: Siehe hier. Ziel der Sendung war, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks live  mit Zuschauern nachzuvollziehen und zu diskutieren.

Edit 3: Diese Arbeit wurde in der Katalog der Social Science Open Access Repository (SSOAR) aufgenommen: LINK, hab sie jetzt auch auf Scribd hochgeladen


Da viele von euch selbst Musik am PC produzieren, werden meine Beschreibungen womöglich interessant für euch sein. Jedoch ist das kein Text, der erklärt wie man gute Musik produziert. Er verbindet die ethnografisch erhobene  Beschreibung der Praxis von House/Techno-Produktion im Homerecording-Studio mit der Einbettung dieser Produktion in ihren kulturell ermöglichenden und strukturierenden Kontext: Der Techno-Szene.

Bei der Erklärung des Zusammenhanges reduziert er die Produktion nicht auf benutze Technologien oder "best practices" der Produktion (wie üblicherweise in Tutorials im Internet, Büchern, oder bei direktem Austausch zwischen Produzenten), sondern versteht sie als Teil eines breiten kulturellen Zusammenhanges (der Techno-Szene), mit wirtschaftlich strukturieremdem Verwertungsrahmen, sinnstiftenden und strukturierenden historisch herausgebildeten Wissenspraktiken (Genres, "best practices" der Produktion, Produktionsmuster, etc.), kommerziellen technologischen Ermöglichungen (Computer, Homerecording-Studio, Software) und  einer internationalisierten Infrastruktur an Clubs, DJs, Produzenten, Clubgängern, Vertrieben, Medien, Booking-Agenturen, Labels usw. usf.

Fragen können gerne hier im Blog diskutiert werden. Wer nach dem Lesen der Zusammenfassung  (siehe unten) auf den Geschmack gekommen ist, kann sich den vollständigen Text als PDF runterladen. Die Literaturverweise befinden sich ebenfalls im PDF.

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Das stetige Schaffen von Neuem, die poiesis („Das herstellende Tun“), kann als Motor der westlichen Gesellschaften verstanden werden, durch den das Neue immer durch das Neueste ersetzt werden soll (Nowotny 1997). Durch ihn entstehen stetig neue Technologien, höhere Lebensstandards oder effektivere globale Vernetzungen. Die kulturelle Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Akteure geschieht dabei jedoch nicht nur in den großen öffentlichen Institutionen der Wissenschaft, Ökonomie, Kunst oder Politik, sondern vor allem in den alltäglichen, informellen und kreativen Praktiken der Produktion und Konsumption anhand kommerzieller Güter (Willis 1990)⁠. Der Begriff der „kreativen Praxis“ ist auf dieser Ebene jedoch ein notwendigerweise recht allgemeiner, welcher ein Phänomen nur umreißt, anstatt tiefe Einblicke zu geben, wie in kreativen Praktiken tatsächlich Neues entsteht. (Read more…)

After some years (or so) I finally managed to dj a new mix for you. I grabbed all my new records and made a selection from easy going House music to peak time club sound. And that’s the way I like a evening to start: I begin with groovy and rhythmic, but laid back and subtle tracks. Once a club is packed, I could actually go on with this sleazy laidbackness, cos it’s sexy. Crowd and promoters normally expect a progression, so there it is: Some juicy peak time Schieber, Easyjet ravers listening to this would say: “Oh my god, it’s so berliny”. Deep, but groovy House music with heavy basslines and only very few really “hands-up-moments”. Hope you guys enjoy it, I am btw. available for bookings here: CLICK.

Download the full mix via Soundcloud HERE (MP3, 80 mins, 192kbs)

Fresh Meat 0-2 AM DJ Mix by berlinmitteinstitut

Mixed with records for the big dj fun ;-). Please use the Soundcloud timeline comments for track requests.

fresh meat laptop klein Download: Fresh Meat 0 2 AM DJ Mix

Von 2008, durchgeführt durch die Club Commission und in Auftrag gegeben von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Kann sich hier als PDF runtergeladen werden: Click

Mir war bisher nicht bewusst, dass es sowas gibt. Umso glücklicher war ich, als ich es eher beiläufig bei Recherchen fand. Die Berliner Club- und Veranstalterszene in Zahlen und Statements, empirisch erhoben.

Hier eine kurze Auswahl der Kernergebnisse, mehr gibts im PDF:

  • 2004  erwirtschafteten  die Unternehmen  jeweils durchschnittlich 544.000 Euro. Im Folgejahr stieg  der  Umsatz  um  4%,  während  die  Umsätze  der Berliner Wirtschaft  stagnierten  und  im  Gastgewerbe um 1%  zurückgingen. Hochgerechnet erwirtschaftete die Branche 2005 einen Umsatz von 170 Millionen Euro.
  • Dabei wurde regelmäßig der höchste Umsatzanteil  (65%) mit  Gastronomie  erzielt.  Jeweils  17% wurden  über  Eintrittsgebühren,  durch  Vermietung oder Sponsoringleistungen erwirtschaftet.
  • Die  Unternehmen  sehen  die  Entwicklung  der Branche überwiegend optimistisch. Zwar  ist der Markt  durch  eine hohe  Wettbewerbsintensität gekennzeichnet, dennoch gilt die vielfältige Clublandschaft als Standort- und Marktvorteil.
  • Gleichwohl  ist  spürbar,  dass  viele  Besucher  aus Berlin weniger  Geld  zur  Verfügung  hatten.  Den Unternehmen  ist es gelungen, sich auf das niedrigere  Preisniveau  einzustellen.  Inzwischen  hat sich aus dem Standortnachteil ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt. Ein Wochenende in Berlin ist selbst  inklusive Flug und Logis preiswerter als  in vielen anderen Metropolen
  • Die Reflektion  seitens der Medien bewerten die Unternehmen häufg  als  zu  einseitig. Viele  Journalisten  stellen  die  Branche  nicht  differenziert genug dar, beschäftigen sich mit publikumswirksamen „Reizthemen“  und machen  zu wenig  auf neue Trends und Wirtschaftseffekte aufmerksam.
  • Erschwerend  für  die  Unternehmen  wirken  die Folgen  der  Gentrifzierung  sowie  einiger  Stadtentwicklungspläne wie dem „Mediaspree“-Vorhaben.

Der Moment war anders als sonst.

Die Musik bittet die Fische zu beschreiben
wie Farben unter der rauen Wand lachende Vögel essen.

fdsdfewoioweeweellya web 04.07.09: Party fdsdfewoioweelya. @ Morlox Club, Berlin

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