"Wenn die Stradivari-Geige wegen ihres unerklärlich einzigartigen Klangs zum Objekt der Wissenschaft wird, ist niemand weiter überrascht. Dass es aber auch in der modernen Musikproduktion jede Menge Forschungsbedarf gibt, beweist uns Jan-Michael Kühn. Er ist Soziologe und arbeitet gerade an der Technischen Universität Berlin an seiner Promotion. Schon in seiner Diplomarbeit beschäftigt er sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen Techno-Musik kreiert wird. Ob er sich für seine Diplomarbeit jedes Wochenende unter die noch immer feiernden Raver begeben musste und wie nun neuer Techno entsteht, darüber sprachen wir mit ihm selbst."  (Quelle: Radio Eins)

Download des Interviews: (MP3)

Zusammenfassung: "In diesem Beitrag werden körperliche Inszenierungen Jugendlicher und junger Erwachsener als  Dimension  kultureller  Ungleichheit  im  Kontext  von  Clubs  und  Diskotheken  betrachtet. Dieser Perspektive zufolge fungiert der subjektiv bearbeitete Körper als ein Kapital, das zur Steigerung  der  physischen  Attraktivität  beim  Flirten  auf  dem  Partnermarkt  eingesetzt  wird. Auf der Grundlage vorwiegend quantitativer Daten wird der von Bourdieu formulierten Hypothese nachgegangen, dass die Körperkultivierung klassenspezifisch variiert. Zudem werden Befunde von Bozon/Héran überprüft, denen zufolge Tanzlokalitäten vorrangig von Angehörigen unterer sozialer Klassen zur Partnersuche genutzt werden. Schließlich wird gezeigt, wie soziale  Ungleichheiten  der  Körperästhetiken  und  Umgangsweisen  mit  Musik  einen  im  Aggregat systematisch segmentierten großstädtischen Club- und Diskothekenmarkt erzeugen."

Download PDF: CLICK

Gunnar Ottes Schlussfolgerungen:

Den  Beitrag  habe  ich  mit  einer  Kritik  an  Positionen  eingeleitet,  die  mit  der „Sampling“-Metapher  ein  voluntaristisches  Akteurmodell  annehmen  und  Jugendlichen  scheinbar  unbegrenzte  Freiheiten  bei  der  Etablierung  ihres  Selbstkonzeptes  einräumen.  Dem  habe  ich  eine  Perspektive  gegenüber  gestellt,  die den  Kapitalcharakter  nachhaltig  bindender  sozialstruktureller  und  kultureller Ungleichheiten  betont.  Sozialstrukturell  habe  ich  die  in  der  Jugendkulturforschung ins Abseits geratene Kategorie vertikaler Ungleichheit ins Zentrum gerückt, indem ich die soziale Herkunft, die Bildung und den Erwerbsstatus als klassenkonstituierend betrachtet habe. Gestützt auf die von Bourdieu (1982, 1983) und Thornton  (1996)  formulierte  Überlegung,  dass  Investitionen  von  Zeit,  Geld  und Energie als „Kapital“ wirken und kulturelle Ungleichheiten generieren, habe ich Körper- und Musikkapital als strukturierende Variablen des Club- und Diskothekenmarktes eingeführt. Mein durch Bozon/Héran (1989) inspiriertes Interesse galt der Frage, wovon die Flirtbereitschaft in diesem Kontext abhängt und welche Bedeutung der Klassenlage und der Kapitalausstattung dabei zukommt. (Read more…)

Hier gibt es meine Diplomarbeit zum Thema "Wie entsteht Neues bei der Produktion elektronischer Tanzmusik? Eine explorative ethnografische Erhebung" zum Runterladen. Sie entstand im Zeitraum von Oktober 2008 bis September 2009 im Rahmen des Abschlusses meines Studiums Soziologie technik-wissenschaftlicher Richtung am Institut für Soziologie an der TU Berlin.

Autor: Jan-Michael Kühn – DJ (Fresh Meat), Radio-/WebTV-Moderator und Produzent, Soziologe. Kontakt: jankuehn (AT:) gmx.net, DJ-Profil auf Facebook / RA

Edit 1: Feedback: MYOON / Spreeblick / Tagesspiegel-Interview / Interview für Radio Eins "Die Profis" (Wissenschaftssendung)

Edit 2: Beim Berlin Mitte Institut Liveproduktions-Special mit Florian Meindl lassen sich einige der beschriebenen Aspekte der Produktion (vor allem die praktischen im Umgang mit Computer, Software und Homerecording-Studio) gut nachvollziehen: Siehe hier. Ziel der Sendung war, den normalen Produktionsvorgang eines Tracks live  mit Zuschauern nachzuvollziehen und zu diskutieren.

Edit 3: Diese Arbeit wurde in der Katalog der Social Science Open Access Repository (SSOAR) aufgenommen: LINK, hab sie jetzt auch auf Scribd hochgeladen

Edit 4: Für das studentische Soziologiemagazin habe ich einen Artikel geschrieben, in welchem ich erläutere wie ich bei der Untersuchung der Produktion von Techno-Musik vorgangen bin. Falls jemand dies im Zusammenhang der ursprünglichen Forschung im Rahmen meiner Diplomarbeit interessiert, der kann sich den Text in der aktuellen Ausgabe des studentischen Soziologiemagazins kostenfrei durchlesen: CLICK.


Da viele von euch selbst Musik am PC produzieren, werden meine Beschreibungen womöglich interessant für euch sein. Jedoch ist das kein Text, der erklärt wie man gute Musik produziert. Er verbindet die ethnografisch erhobene  Beschreibung der Praxis von House/Techno-Produktion im Homerecording-Studio mit der Einbettung dieser Produktion in ihren kulturell ermöglichenden und strukturierenden Kontext: Der Techno-Szene.

Bei der Erklärung des Zusammenhanges reduziert er die Produktion nicht auf benutze Technologien oder "best practices" der Produktion (wie üblicherweise in Tutorials im Internet, Büchern, oder bei direktem Austausch zwischen Produzenten), sondern versteht sie als Teil eines breiten kulturellen Zusammenhanges (der Techno-Szene), mit wirtschaftlich strukturieremdem Verwertungsrahmen, sinnstiftenden und strukturierenden historisch herausgebildeten Wissenspraktiken (Genres, "best practices" der Produktion, Produktionsmuster, etc.), kommerziellen technologischen Ermöglichungen (Computer, Homerecording-Studio, Software) und  einer internationalisierten Infrastruktur an Clubs, DJs, Produzenten, Clubgängern, Vertrieben, Medien, Booking-Agenturen, Labels usw. usf.

Fragen können gerne hier im Blog diskutiert werden. Wer nach dem Lesen der Zusammenfassung  (siehe unten) auf den Geschmack gekommen ist, kann sich den vollständigen Text als PDF runterladen. Die Literaturverweise befinden sich ebenfalls im PDF.

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Das stetige Schaffen von Neuem, die poiesis („Das herstellende Tun“), kann als Motor der westlichen Gesellschaften verstanden werden, durch den das Neue immer durch das Neueste ersetzt werden soll (Nowotny 1997). Durch ihn entstehen stetig neue Technologien, höhere Lebensstandards oder effektivere globale Vernetzungen. Die kulturelle Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Akteure geschieht dabei jedoch nicht nur in den großen öffentlichen Institutionen der Wissenschaft, Ökonomie, Kunst oder Politik, sondern vor allem in den alltäglichen, informellen und kreativen Praktiken der Produktion und Konsumption anhand kommerzieller Güter (Willis 1990)⁠. Der Begriff der „kreativen Praxis“ ist auf dieser Ebene jedoch ein notwendigerweise recht allgemeiner, welcher ein Phänomen nur umreißt, anstatt tiefe Einblicke zu geben, wie in kreativen Praktiken tatsächlich Neues entsteht. (Read more…)

Die Doku berichtet über die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Musikern, die sich auf der Suche nach "universellen Prinzipien" von Musik befinden. Es kommen Musiker und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Genres bzw. Disziplinen zu Wort, der Fokus liegt jedoch auf neurowissenschaftlichen Erklärungen. Zu sehen gibt es Erläuterungen zu zahlreichen Studien und ihren Ergebnissen.

Trotz etwas öffentlichkeitkeitshaschender Fragestellung, scheinen die Antworten alles andere als eindeutig – sich als universell erweisende Erkenntnisse bleiben rar, und die bereits postulierten werden auch nach wie vor aus verschiedenen Richtungen hinterfragt. Desweiteren ist die Neurowissenschaft noch jung, ihre Beweisführung und Argumentation gerne auch mal Gegenstand von Kritik. Nichts zuletzt werden die radikalen Konstruktivisten sicherlich auf die von Menschen gemachte Unterscheidung zwischen Natur und Kultur hinweisen, die hier bereits in der Fragestellung offensichtlich wird:

Is our response to music hard-wired or culturally determined? Is the reaction to rhythm and melody universal or influenced by environment?

Very descriptive and insightful article by sociologist Michaela Pfadenauer from 2009 on the practice of DJing in a club. Enjoy & read fully and for free here. Released via the Forum für Qualitative Sozialforschung.

The article provides a structural description of the work situation of club culture DJs. This description should convey an impression of the DJ’s work seen from the perspective of the DJ himself. This intention is consistent with the concern of ethnography of imparting an idea to actors how other actors (or groups of actors, as the case may be) perceive the world (that is, the sections of the world relevant for them). As this description of the stage conditions under which the DJ works is one element in the larger mosaic of a long standing research into the club culture, it is part of an ethnographic exploration of life in youth scenes generally. Ethnography of scenes aims to achieve a perspective as though seen through the “eyes” of the actors in lieu of the pseudo-objective “overview” of the conventional social sciences that sweeps over the actors’ heads. In doing this it can be shown that the DJ in the club culture has to act in a specific manner that differs from the performance of a disc jockey on the one hand or a hip hop DJ on the other; although the participants of club culture events idealize the DJ as an actor who is completely free in his decisions, he has to act as an artist who realizes his concept of party music and who furthermore has to act as an artisan who orients his action to the wishes of his clients. Only with this mixture of artistic behavior and service orientation the club culture DJ is competent to make a “good” party.

Mit Pitt, Der E-Kreisel, Kandel, Delikat head und Fresh Meat. Delikat Möbelrücken ist eine der beständig erfolgreichsten Techno/House-Partyreihen in Berlin. Seit 2006 bereits im Gange, ist jede Veranstaltung sehr gut besucht und stets ein tolles Erlebnis. Der Veranstalter gibt in diesem Video Einsicht darin, was man beachten sollte, um in Berlin eine gute Techno-Party zu machen.

Wieder einmal war das Technomuseum gnädig und schüttet eine neue Techno-Doku der 1990er aus dem Ärmel. Viel Spaß bei “Lost in Music” ! Beinhaltet sehr spannende Kommentare von Sven Väth, Westbam und anderen. Diesmal wird auch näher auf die Produktion von Techno im Studio eingegangen. Auch sehr spannend zu sehen, wie die einstige Underground-Elite im Endeffekt bedeutsame Antreiber ihrer eigenen Kommerzialiserung waren. Was zeichnet das Unternehmerische dabei aus?

„… die stete Unruhe [ist], die das Unternehmerische (das Freiberufliche) kennzeichnet … Geredet wird über das rastlose Verfolgen neuer Projekte, die unternehmerische Mobilität, das Reisen des DJs und Produzenten in die Techno-Metropolen und die anderen Länder mit vielen Technofans (wie Japan), die strategische Planung verschiedener Labelaktivitäten in verschiedenen Subgenres … All das repräsentiert den beredsamen Unternehmerkult in Form einer eitlen Emsigkeit in der Technowelt.“ (Diaz-Bone 2002: 343f)⁠.

Diaz-Bone, Rainer. 2002. Kulturwelt, Diskurs und Lebensstil. Eine diskurstheoretische Erweiterung der bourdieuschen Disktinktionstheorie. 1. Aufl. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 

Habe einen interessanten Artikel des Musikwissenschaftler's Karlheinz Essl über die Produktion von Musik mithilfe von Musikstudio-Software wie Ableton, ProTools, Cubase usw. gefunden. Dem Musikwissenschaftler Karlheinz Essl zufolge hat kommerziell produzierte Musiksoftware ästhetische und technologische Grenzen, innerhalb derer der Musik-Produzent sich bewegen kann. Der Produzent ist ein „User“, welcher sich aus den ihm bereitgestellten Fertiglösungen bedient (Essl 2007)⁠.

Mit der Verfügbarkeit der Rechner war es allerdings allein noch nicht getan. Es mangelte – vor allem in den Anfangsjahren – vornehmlich an Software. Hier sprang nun die Industrie in die Bresche und begann, den Markt mit einer Vielzahl von Programmen zu versorgen, die in erster Linie auf die Erfordernisse des kommerziellen Musikbusiness’ zugeschnitten waren. (Essl 2007)

Mit der gleichzeitigen Definition des MIDI-Standards setzte eine neue Entwicklung der Musikproduktion ein:

Hinter der an sich begrüßenswerten Manipulationsfähigkeit solcher MIDI-Daten verbirgt sich aber eine tiefere Problematik: Zwar gelangt man rasch zu Resultaten, dies verführt aber zu einem unbekümmertenal-fresco-Stil, da sich nachträgliche Änderungen bequem durchführen lassen. Anstelle von künstlerischer Reflexion und Planung tritt die unbekümmertebricolage, das kunsthandwerkliche Gebastel. Zudem ermöglicht die computertypische Technik des „copy, cut & paste“ die rasche Vervielfältigung vorgefertigter kompositorischer Strukturen, die sich zudem auf Knopfdruck auch transponieren und in ihrer zeitlichen Ausdehnung stauchen bzw. strecken lassen. In einemTrial-and-Error-Verfahren lassen sich damit Stückwerke zusammenstoppeln, denen es oftmals an stringenter musikalischer Logik gebricht. (Essl 2007, Herv. im Original)

Essl bewertet diese Entwicklung negativ:

Heutzutage stellt sich die Situation der elektroakustischen Musik als weit verzweigtes Feld mit vielfältigen Erscheinungsformen dar. Durch die breite Verfügbarkeit immer leistungsfähigerer Computer und die Entwicklung mächtigerhigh-level-Programmiersprachen wie Max/MSP, Pd und SuperCollider ist die problematische Abhängigkeit von Musiksoftware, die in erster Linie auf die Erfordernisse kommerzieller Musikproduktionen zugeschnitten ist, keineconditio sine qua non. KomponistInnen müssen sich nicht mehr als bloße „User“ ausschließlich innerhalb der von der Software vorgegebenen ästhetischen und technologischen Grenzen bewegen. Anstatt mit bestehenden Fertiglösungen zu arbeiten besteht heute grundsätzliche die Möglichkeit – ich möchte sogar sagen: Notwendigkeit – sich seine eigenen kompositorischen Werkzeuge in Form von Software-Tools zu entwickeln. (2007)

Essl's negative Bewertung dieser Entwicklung lässt sich vermutlich aus dem Kontext erklären, in dem er Musik komponiert und nach neuen Tönen sucht: Der Wissenschaft der elektronischen Musik. Implizit gibt er aber einen wichtigen Hinweis darauf, wie eine Konstellation von Entwicklungen zu einer technologischen Ermöglichung führt1, auf der heute die ganze Techno-Szene aufbaut: Die einfache und schnelle Produktion von repetitiver, loop-basierter elektronischer Tanzmusik, die sich nicht hauptsächlich an dem Finden neuer Töne oder neuer Kompositionen orientiert, sondern dem fertigen Track als Konsumprodukt: Der Spaß auf dem Dancefloor für die Tänzer, die Möglichkeit des Mixens für den DJ, dem Hörgenuss zuhause oder unterwegs und auch der Möglichkeit für viele, mit Jobs in der Techno-Szene ihre Existenzgrundlage zu bestreiten: Produzenten, DJs, Veranstalter, Booker, Medien usw. usf. Essl ganzer Artikel kann sich HIER kostenlos komplett durchgelesen werden.

Essl, Karlheinz. 2007. “Wandlungen der elektroakustischen Musik.” in: Zwischen Experiment und Kommerz. Zur Ästhetik elektronischer Musik, hrsg. von Thomas Dézsy, Stefan Jena und Dieter Torkewitz 2:37-84. 

1 Siehe auch den Musikwissenschaftler Mark Butler (2006:65)⁠. So sei es insbesondere die exakte Wiedergabe, das einfache Interface und die stetig repetitive Wiedergabe durch die Technik, welche „Dance Music“ so ermöglichen, wie wir sie kennen.

Geistert bereits länger im Internet rum, kennen sicherlich schon viele. Einige vielleicht auch nicht, aber vor allem möchte ich das Video in meiner Kategorie "Wissen über Techno" verlinkt haben.

Diese Reportage gibt kurze Einbliche in die fortgeschrittene Anfangszeit der Techno-Szene in Berlin. Kann man schön mit heute vergleichen, und Unterschiede / Gemeinsamkeiten / Veränderungen feststellen. Vielen Dank fürs Hochladen ans Technomuseum.

 

Von 2008, durchgeführt durch die Club Commission und in Auftrag gegeben von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Kann sich hier als PDF runtergeladen werden: Click

Mir war bisher nicht bewusst, dass es sowas gibt. Umso glücklicher war ich, als ich es eher beiläufig bei Recherchen fand. Die Berliner Club- und Veranstalterszene in Zahlen und Statements, empirisch erhoben.

Hier eine kurze Auswahl der Kernergebnisse, mehr gibts im PDF:

  • 2004  erwirtschafteten  die Unternehmen  jeweils durchschnittlich 544.000 Euro. Im Folgejahr stieg  der  Umsatz  um  4%,  während  die  Umsätze  der Berliner Wirtschaft  stagnierten  und  im  Gastgewerbe um 1%  zurückgingen. Hochgerechnet erwirtschaftete die Branche 2005 einen Umsatz von 170 Millionen Euro.
  • Dabei wurde regelmäßig der höchste Umsatzanteil  (65%) mit  Gastronomie  erzielt.  Jeweils  17% wurden  über  Eintrittsgebühren,  durch  Vermietung oder Sponsoringleistungen erwirtschaftet.
  • Die  Unternehmen  sehen  die  Entwicklung  der Branche überwiegend optimistisch. Zwar  ist der Markt  durch  eine hohe  Wettbewerbsintensität gekennzeichnet, dennoch gilt die vielfältige Clublandschaft als Standort- und Marktvorteil.
  • Gleichwohl  ist  spürbar,  dass  viele  Besucher  aus Berlin weniger  Geld  zur  Verfügung  hatten.  Den Unternehmen  ist es gelungen, sich auf das niedrigere  Preisniveau  einzustellen.  Inzwischen  hat sich aus dem Standortnachteil ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt. Ein Wochenende in Berlin ist selbst  inklusive Flug und Logis preiswerter als  in vielen anderen Metropolen
  • Die Reflektion  seitens der Medien bewerten die Unternehmen häufg  als  zu  einseitig. Viele  Journalisten  stellen  die  Branche  nicht  differenziert genug dar, beschäftigen sich mit publikumswirksamen „Reizthemen“  und machen  zu wenig  auf neue Trends und Wirtschaftseffekte aufmerksam.
  • Erschwerend  für  die  Unternehmen  wirken  die Folgen  der  Gentrifzierung  sowie  einiger  Stadtentwicklungspläne wie dem „Mediaspree“-Vorhaben.


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Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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