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Am Samstag (14.12.2012) wurde DJ Shadow von einem Veranstalter in Miami (Mansion Club) während seines Sets von der Bühne geholt, weil der Sounds für Publikum "too future" war. An solchen Beispielen lässt sich gut studieren, dass elektronische Tanzmusik kein universelles Universum von Kultur ist, sondern intern gespalten in unterschiedliche Produktionsspähren mit unterschiedlichen Ästhetiken und Kulturformen. Auf der einen Seite der subkulturell orientierte Pol als Szenewirtschaft, der ein künstlerischen Selbstverständnis favorisiert, und auf der anderen Seite der massenorientierte Pol, welcher sich an den kommerziellen Erwartungshaltungen großer Menschenmassen orientiert. Mit zunehmender Popularität von elektronischer Tanzmusik insgesamt, geraten diese Pole auch zunehmend in Konflikt, weil sie sich entweder gegenseitig übersetzen müssen – oder eben gar nicht einigen können, wie im DJ Shadow Beispiel.

Veranstalter: Der Sound von DJ Shadow ist "too future"

Shadows Kommentar dazu:

djshadow I don t care if I get kicked ... Der Sound von DJ Shadow is too future



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Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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