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Schöner Cartoon, der den Booking-Markt der Techno-Szene karikiert: Auflegen wird immer einfacher + Auflegen wird immer populärer = immer mehr Personen machens, dies führt zu einem Angebotsdruck, welcher sich in einer Preisanpassung "entlädt". Gerade in Berlin sprechen viele davon, dass die DJ-Preise "im Arsch" wären – während die Veranstaltenden davon profitieren. Gerade in Berlin, wo die räumliche Dichte und Nähe an Clubs, Veranstaltenden und DJs rund um House & Techno so groß is wie nirgend sonst.

 Der DJ Strich

(Quelle)



Comments

6 Responses to “Der DJ-Strich”

  1. Horst on Januar 30th, 2012 6:20 pm

    kein wunder, wenn alle die gleiche Minimal Scheiße spielen. Hat sich mal wer die Mühe gemacht, den Unterschied der DJs rauszuhören, die man bei RA an einem durschnittlichen Freitag Abend in Berlin auflegen sehen kann?

  2. Fresh Meat on Januar 30th, 2012 6:26 pm

    wo hört man denn heutzutage noch minimal? wär ja schön, wenn :-) dreht sich heutzutage wohl eher umd chord- und bongo techhouse, disco-revival und düsteren berghain-techno. würd mich ja über anstanädnige minimal techno baller platten aus 2005-2007 freuen :-)

  3. Henryleroux on Februar 1st, 2012 1:20 am

    ich würde die Gagen eher als reell einstufen, da ein mp3 0,99€ kostet und nicht 8 € wie eine Platte. Es gibt eher unverhältnismäßig hohe Gagen für Mittelklasse-Djs, die mit ihrem Namen auch keinen Umsatz für Veranstalter generieren. Wenn Sven Väth 10000€ bekommt ist das gerechtfertigt, weil wegen ihm auch 1000 Leute 20€ Eintritt zahlen. Wenn ein Mittelklasse-DJ 800€ möchte, dann sollte er allein auch 300 Leute ziehen. Wer, der soviel verlangt, kann das schon?

  4. Fresh Meat on Februar 1st, 2012 1:10 pm

    henry, veranstalterInnen überlegen sich sehr gut wen sie für wieviel geld buchen und wieviele gäste dieser dann auch “zieht”. das repräsentiert dann den gefühlte/geschätzten marktpreis, zu dem natürlich noch andere faktoren hinzukommen. auch hier schlägt der markt zu, genauso wie bei der generierung von 50000 euro für väth, während die meisten djs kaum club gigs bekommen oder für nen fuffi auflegen, oder gar nix, oder wie man macher orts hört: sogar geld dafür bezahlen, um mal auflegen zu dürfen.

  5. Henryleroux on Februar 1st, 2012 3:56 pm

    Das ist genau der Knackpunkt: gefühlter/geschätzter Marktwert. Und eine perfekte Überleitung zu dem Punkt, den ich noch vergessen hatte: das komplette Risiko trägt der Veranstalter! Als Geschäftsmann sollte man ja eigentlich immer “worst case” im Auge haben… wenn das jeder Veranstalter hätte, wären die Gagen noch weiter unten… aber lustig, dass Djs Geld dafür zahlen, auflegen zu dürfen… bzgl. des cartoons da oben… vielleicht gibt es ja auch bald Damen vom Strich, die für ihre Künste zahlen ;-) Das sind dann quasi Werbungskosten…!

  6. Fresh Meat on Februar 1st, 2012 11:04 pm

    also das mit den werbungskosten is mir jetz bisschen zu sexistisch, sorry .. weibliche djs haben btw außerdem dasselbe marktproblem wie alle anderen auch. da es sie aber weniger gibt, haben sie einen leichten knappheitsvorteil. manche, so hört man (aber bei weitem nicht alle!) nutzen ihr weiblichkeit auch, um sich bookingvorteile durch knappe dj-outfits zu verschaffen, aber in unserem clubtechno spielt sowas zum glück keine rolle.

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Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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