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Deswegen hat das Berghain zum 1.4.2013 einen Raver-Rollstuhlservice eingeführt, An- und Abfahrt aus vom Stadtmarketing zertifizierten Szenevierteln (Kreuzberg, Neukölln, Friedrichhain) inklusive. Die Servicekräfte sind unterbezahlte Mini-Jobber mit Berliner Schnauze, wegen dem Echtheitsfaktor. Charlottenburger zahlen 10 Euro extra, Leute aus Mitte wegen Uncoolnessfaktor 5 Euro. Mit Matrix-Stempel kein Transport.

3tagewach 500x300 3 Tage wach ist kein Zuckerschlecken

Foto: Sven le Sven

Fresh Meat’s latest warm-up set, recorded by his good buddy Tascam DR-07 at Ritter Butzke Ölfasslager-Floor on the 4th of September 2010, at Delikat Möbelrücken. Set time 11-2 AM, just before Dirt Crew. In the beginning mostly chilly deep house combined with ethno bongo minimal, picking up from the middle with dirty grooves and extensive melodies. Hope you like it!

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Wer schon immer wissen wollte, ob man tatsächlich kreativ ist, der sollte folgenden kurzen Kreativitätstest von Niklas Luhmann probieren:

“Auf der ersten Stufe ist eine ganz einfache Verhaltensregel zu befolgen: Man nehme sein Gewissen und gehe in das Nachbarzimmer. Wenn man feststellt, dass der Nachbar Bücher liest, die man selbst noch nicht gelesen hat, und wenn man dann ein schlechtes Gewissen verspürt, ist man nicht kreativ. Man will ihn nachahmen. Wenn man dagegen feststellt, dass der Nachbar die gleichen Bücher liest wie man selbst und man dann ein schlechtes Gewissen verspürt, ist man vermutlich kreativ. Denn dann such man, vielleicht unbewusst, neue Wege.  Kreativität wird hier also über die Steuerung von Schuldgefühlen getestet. Allerdings ist dies nur die erste Stufe des Tests. Auf der zweiten Stufe gilt dagegen die Regel: Wer den Kreativitätstest anwendet, ist schon deshalb nicht kreativ; denn das zeigt, dass er interessiert daran ist, kreativ zu sein. Und das wollen ja schließlich alle.”

Weiterlesen über Kreativität? Kostenfrei lesbare PDFs:

Ulrich Bröckling: Über Kreativität. Ein Brainstorming. – LINK

Niklas Luhmann: Kreativität – LINK

Tanith empfiehlt die neue Little Helpers 70 und ich schließe lich dem mal an. Schön reduzierte und lockere Tracks, irgendwo zwischen House und Techno. Hat es schon 1000 mal gegeben, aber gerade solch reduzierte Musik wird  diesen Sommer der Lichtblick zwischen lauter poppigen Tracks voller säuselnden Männer- und Frauenstimmen sein.

Michael Horn von der Webseite Audio-Mastering-Guide hat 3 Ebooks über Mastering, Recording und Promotion für Musikproduzenten geschrieben und diese zum kostenfreien Download bereitgestellt. Mehrere hundert Seiten Audio-Fachwissen, und das ganz für lau. Jetzt müsst ihr euch nicht mehr in Internetforen mit angenervten Besserwissern rumschlagen, und die sich nicht mehr mit wenigwissenen Nixcheckern. Einfach Buch runterladen, am besten ganz durchlesen bzw. nachschlagen, was man braucht. Ich habe nur kurz mal drübergelesen; dort ist eine Menge Fachwissen zusammengetragen worden, welches Musikproduzenten nutzen können, um die Qualität ihrer Musik zu verbessern.

Mixing & Mastering
Ein Leitfaden zum Pre-Mastering, Mastering und Mixing

>> Download PDF

Recording, Mikrofone, Raumakustik
Ein Leitfaden zur Recording- und Mikrofonpraxis

>> Download PDF

Music-Promotion-Guide
Selbst-Promotion für Musiker und Bands

>> Download PDF

Meine Arbeit über Musikproduktion in Homerecording-Studios
adde hier einfach mal ganz frech:

>> Click

howotherseetechno 500x903 How I see techno

Ab 1.4.2013 führt die Gema einen neuen DJ-Tarif ein (VR-Ö), welcher innerhalb der Berliner Szenen rund um elektronische Tanzmusik, aber auch weit darüber hinaus, für großen Protest und Unverständnis sorgt. Hatte die Gema erst letztes Jahr versucht viele mittelständische Clubs und Discotheken mit unverhältnismäßigen Gebührenerhöhungen zu belasten, und auch dieser Drops ist noch lange nicht gelutscht, so kam sie Anfang diesen Jahres mit der Bekanntgabe die digitalen DJs mit Zahlungen für ihre Musikfilekopien zu belegen. Pro/Kontra sowie dadurch entstehende und bleibende neue und alte Probleme der Gema (Verteilungsgerechtigkeit, Technologie) werden Gegenstand der Diskussionsrunde sein, auf der ich auch mit auf dem Podium sitzen darf. Zum Einlesen ins Thema folgende Lesetipps: De:Bug im Gespräch mit der Gema eins und zweiWir DJs, ein “Kreativanwalt“, und noch ein Medienanwalt. Und: das Internet wäre nicht das Internet  wenn es gegen die neuen DJ-Tarife nicht auch schon eine Petition geben würde.Das ganze wird auch von der De:Bug live gestreamt – wer Dienstag Nacht ab 23:55 Uhr nicht im Berliner Mikz dabei sein kann, der kann online mitschauen. Genauere Infos asap hier an dieser Stelle. Einlass 5 Euro.

Auf der De:Bug Webseite könnt ihr euch die gesamte Diskussion nochmal anschauen: Click

+++ UPDATE +++

Die Gema hat ein Formular veröffentlicht, mit welchem sich DJs anmelden können, um ihre Filekopien zu bezahlen. Und das besondere daran: Man kann eine Pauschale von 50 Euro jährlich bezahlen und damit 500 Tracks en bloc “lizensieren”. Vielleicht baut die Gema darauf, dass sich viele DJs nicht mit dem neuen VR-Ö-Konstrukt und den grundsätzlichen Unzulänglichkeiten (Verteilungsgerechtigkeit, Technologie, Creative Commons, usw) der Gema beschäftigen (möchten) – und um ihre Ruhe zu haben einfach die Pauschale zahlen? Viele 1000 DJs mal 50 Euro im Jahr … das kann man ohne große Fragen in den großen Topf werfen und damit die technischen und organisatorischen Probleme des DJ-Tarif unter den Teppich der öffentlichen Kritik kehren. Mancher im Netz fragt sich auch, ob das nicht vor allem dazu dient schnell mit den DJs Verträge abzuschließen, um diese später mit höheren und konkreteren Zahlungen belasten zu können. Immerhin hätte die Gema dann bereits Namen und Adressen. Who knows … auf jeden Fall ein gewiefter Schachzug zur Durchsetzung der Kapitalinteressen der oberen 3400 “ordentlichen” Gema-MitgliederInnen.

Das Formular könnt ihr hier runterladen. (PDF) – vom Anmelden würde ich aber erstmal abraten.

gemanzipierteuch 500x202 2.4.2013, Podiumsdiskussion: Gema und der neue DJ VR Ö Tarif @ Dienstagswelt (avec Streaming)

Dienstagswelt, Berlin Mitte Institut und de:bug präsentieren:

Mitternachtstalk: Viel Feind – viel Ehr?!
Die neuen GEMA-Tarife – Kampfansage an DJs und Clubs?

Mit:

Christian Goiny
Medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im AH

Olaf Möller
Vorsitzender ClubCommission, verhandelt gerade mit der GEMA

Sascha Kösch aka Bleed
Herausgeber de:bug, soll ab sofort für seine digitalen Kopien zahlen

Jan Kühn aka Fresh Meat
DJ & Soziologe des Berlin Mitte Instituts, Thema: Wirtschaften in der Berliner Techno-Szene

Moderation: Alexander Koenitz (bln.fm)

mitternachtstalk 500x701 2.4.2013, Podiumsdiskussion: Gema und der neue DJ VR Ö Tarif @ Dienstagswelt (avec Streaming)

stattnacht 500x323 30.3.2013, Party: Stattnacht @ Stattbad w. Jay Haze, Peter van Hoesen, Fresh Meat, uvm

Am 30. März gehts für mich wieder von 2-4 in den Techno-Bunker. Yeah !

Jay Haze (Tuning Spork)
Matthew Dekay (Innervisions)
Evan Baggs (Robsoul)
Kennedy Smith (Rekids)

Peter Van Hoesen (Time To Express)
Ed Davenport (Falkplatz)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)

Stattbad – Gerichtstraße 65, 13347 Berlin

Hier schon mal ein Mix von einem letzten Male, enjoy:

 

Das zumindest glaubt der Musikwissenschaftler und ausgemachter Klassikfan Dr. Klaus Miehling. Und das nicht aus dem im Jahr 1991, wo die rasche Popularisierung von Techno für viel Aufsehen und Ablehnung sorgte; nein, der Text stammt aus dem Jahr 2007. Hier ein paar Zitate:

“Bereits in den 1980er Jahren stellte Keith Roe bei schwedischen Kindern und Jugendlichen fest, daß schwache Schulleistungen mit Präferenzen aus dem Bereich der Rock- und Popmusik korrespondieren, gute Schulleistungen dagegen mit einer Vorliebe für klassische Musik”

Und:

“In der Tat vermag Musik mit einem repetitiven „beat”, möglicherweise noch mit der Monotonie stetig wiederholter Melodiefetzen, wie sie gerade für Techno typisch ist, ihre Botschaften geradezu suggestiv in die neuronalen Verschaltungen des Gehirns eingraben:”

Nur zwei Beispiele eines wirklich amüsanten Textes. Könnt ihr komplett hier lesen. (Jemand hatte mir das mal an die BMI Pinnwand auf Facebook geposted; kann den Namen und das Posting leider nicht wiederfinden, aber danke dafür ! icon smile Techno macht dumm, gewalttätig, kriminell und sexuell promisk

PS: Mehr solcher unterhaltsamer Texte gibt es auf seiner Homepage.

It almost feels like this criticism and distinction will never get old icon smile Sync Button Fakers

syncbuttonfakers Sync Button Fakers

 

(Quelle: Facebook)


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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