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boilerroom Boiler Room oder Gästeliste? : )

Bringmann & Kopetzki

ltechnopourltechno Ltechno pour ltechno

(Quelle Facebook irgendwo)

Hääää? …… :

"L’art pour l’art [laʀpuʀˈlaʀ] (französisch für wörtlich Die Kunst für die Kunst, sinngemäß Die Kunst um der Kunst willen, manchmal auch lateinisch ars gratia artis) ist eine Redewendung. Sie hat die Bedeutung: etwas um der Sache selbst willen tun, ohne Hintergedanken an Anwendung, Geschäft, Nutzen." (Wikipedia)

Heute schreibe ich über einen Widerspruch, welcher mich persönlich schön länger bewegt und auch ärgert. Nämlich die Tatsache, dass Musik einerseits immer prominenter wird in der Gesellschaft, immer mehr Musik entsteht, und Musik sich in immer mehr Kontexten etabliert. Gleichzeitig jedoch sorgt die Form der Etablierung dafür, dass wir nicht ”richtig” Musik hören. Ich spreche hier z.B.. von Clubbing, Discotheken, Musikvideos, Musik beim Internetsurfen oder auch der alltägliche Gebrauch von mobilen Musikplayern. Obwohl Musik in den Mittelpunkt rückt, so ist sie doch eher eine Klangtapete als der Gegenstand der Aufmerksamkeit selbst. Einer meiner Interviewten Musikproduzenten bezeichnete dies mal recht treffend:

Musik ist halt so ne Wegwerfware geworden, das heißt, wenn du den Leuten was vorspielst sagen die ja, klingt gut, hören aber gar nicht mehr genau hin. Du musst die Leute entweder mit massig Alkohol abfüllen oder mit denen nen Joint rauchen, dich ganz in Ruhe hinsetzen und sagen jetzt hör mal zuDadurch das halt so nen Überfluss an Musik produziert wird. Es sitzen Leute da und produzieren wie am Fließband, du hast halt so ne ganz geringe Halbwertszeit und die Musik wird halt konsumiert wie nen Schokoriegel. Du reißt die Verpackung auf, hast deinen Spaß, genießt es für ein paar Sekunden und dann ist vorbei. Dasselbe passiert auch gerade in der elektronischen Musik, oder in der Musik allgemein, dass die Leute sich halt nicht hinsetzen, dass es einfach nur ein Konsumgut geworden ist, also es gibt Leute die produzieren auch auf Konsum, aber es gibt Leute die Musik machen, zu denen würde ich mich auch zählen, die Produzieren was über das Konsumgut hinausgeht. Ich will halt einfach dass die Leute mal wieder nen bisschen mehr hinhören und sich nen bisschen mit der Musik beschäftigen.” (Quelle: Ein Musikproduzent aus meiner Diplomarbeit, 2009)

Es geht mehr um die Effekte, die sie im spezifischen konstellativen Kontext produziert: Genuss, Zerstreuung, Erleichterung, Ablenkung, Begleitung, usw. So geht es beim Clubbing ums Tanzen, Lautstärke, um die Vergemeinschaftung, um die geschaffenen Räume für Kontakte und Gespräche, um die Wirkungen zusammen mit Formen flüchtiger Kollektivität und Konsum verschiedener Substanzen. Beim mobilen Musikplayer werden die Umgebungseindrücke durch eine Art “Soundglockeüber das Bewusstsein mit der Musik verbunden; lenken ab, amüsieren und stimulieren ein großstädtisches Kopfkino. Daher frage ich euch: Sind die meistenMusikliebhaberheutzutage nicht eher Liebhaber der kontextuellen Effekte von Musik, anstatt der Musik selbst? Versteht mich nicht falsch, ich genieße diese Effekte ebenfalls; aber ich habe mittlerweile auch gelernt, dass eine zusätzliche Zuwendung zumreinen Musikhörenneue Einsichten in Musik verschafft.

Uns nur der Musik widmen, das tun wir schon lange eher selten, die meisten vermutlich gar nicht mehr. Dabei wäre es doch toll, endlich mal ein Musikstück zu hören, vielleicht ähnlich, wie es der Musikproduzent hörte, als er oder sie es schuf? Sich den Details der Musik zu widmen, die volle Aufmerksamkeit auf die musikalischen Elemente, Strukturen und Übergänge zu lenken, anstatt sie als zuträglich zu einem Videoclip, einem Blogbeitrag oder einer Landschaft zu sehen?

Ein Meme im Netz zeigt, welch merkwürdiges Verhältnis wir mittlerweile zu Musik besitzen. Immenser Aufwand wird fürs Schaffen der Musik aufgebracht, mit teilweise sehr hohem Anteil an Passion, um am Ende doch nur zurechtgestutzt via winzigen Knopf- oder trendig-bunten HiFi-Kopfhörern im Ohr der Konsumierenden zu landen. Und das sehen wir alsFortschritt“, manche Firmen wollen uns dies sogar als “Revolution” verkaufen. (Draufklicken zum Vergrößern)

modernrecording 1 Kritik und Anleitung: Einfach mal wieder richtig Musik hören !  ! ?  ?

Wie sollreine Musikhörenfunktionieren, wie könnten wir uns der Musik selbst mehr zuwenden? Wir müssen nicht weiter diskutieren, dass dasreinenatürlich eine fiese und völlig enthistorisierte Idealisierung ist. [Edit: Gerade in den Kommentaren wurde deutlich, dass dies mancher Leser nicht verstanden hat: Dieser Text ist keine wissenschaftliche Veröffentlichung, sondern ein kurzes Essay, welches den Leserinnen und Lesern nahe legen möchte, sich den Strukturen der Musik selbst beim Hören mehr zuzuwenden. Es ist eine Einladung für eine kulturelle Praxis, die kultürlich selbst nicht ohne bestimmte wertgeleitete und sozialstrukturelle Grundlagen, die hier nicht weiter expliziert wurde, auskommt.] Viel lieber möchte ich eine auf persönlichen Erfahrungen basierte Anleitung mitgeben, die ich über die Jahre der Beschäftigung mit Musik für mich gefunden habe.

_________Anleitung_________

1. Erst einmal gilt es, zumindest die ersten Male, so viele Einflussquellen wie möglich auszuschalten. Und das kann man machen, indem man sich auf sein Bett legt, Tür zu, Licht aus, Fenster zu, Telefon aus, still hinlegen auf den Rücken und Augen zu. 2-3 Minuten in sich gehen und einfach ausruhenContinue reading “Kritik und Anleitung: Einfach mal wieder richtig Musik hören !–! ?–?” »

Erstmal letzte Möbelrücken-Party am 02.02.2013: schade, schade. Eine Berliner Institution der Feierei endet nach 7 Jahren. Ich selbst war ca. 4-5 Jahre als Resident DJ und Booker dabei. Andreas hab ich durch seine Rookie Night im Ballhaus Ost kennengelernt, und noch besser später in einigen Berlin Mitte Institut Sendungen. Schnell ergab sich eine Symbiose: Ich hab ihm Gäste aus meinen Sendungen für seien Partys vermittelt und wurde somit auch langsam zu einem Resident-DJ auf seinen Veranstaltungen. Gerne erinner ich mich an die zahlreichen Sets zu unterschiedlichsten Zeiten, habe viel Spaß gehabt und wertvolle Erfahrungen gesammelt, konnte mich langsam in die Berliner Clublandschaft spielen. Seien es Warm-Ups gewesen, peaktime Techno oder deepe und verspulte House-Sets in der Holzhütte. Meine kleine Karriere als lokal gut gebuchter DJ hat so ziemlich mit Möbelrücken begonnen, und darüber freue ich mich und bedanke mich bei Andreas. Seine Lebensumstände haben sich nun geändert, er studiert noch mal und ein Kind ist auch im Anmarsch. Mit ein wenig Trauer werde ich mich sicherlich auch in Zukunft an die Möbelrücken-Zeiten erinnern, aber erstmal heißt es Vorfreude auf die letzte Sause: Fünf Floors, Marc Houle und Paul Frick als Headliner, die Möbelrücken Freunde und Allstars spielen auf. Das wird noch mal toll, also kommt vorbei und nehmt ein letztes Mal Möbelrücken mit. Als Mensch gegen Maschine wird Andreas selbst seine Lieblings80er aufspielen, das wird was werden … und: die Hoffnung stirbt zuletzt, so weiß der Volksmund. Vielleicht wird es nach einiger Zeit Pause doch mal wieder Möbelrücken heißen ?? Wer weiß .. 

Marc Houle (minus / items&things)
Paul Frick (the gym / k7 / brandt brauer frick)
Der E-Kreisel (spoiler / delikat)
Greenville Massive (initials / dänemark)
Toni Haupt (telekollegen)
Fresh Meat (berlin mitte institut)
Cinthie (beste modus / stattbad)
Handmade (tresor / bonito house)
Fumée Grise (off rec.)
Yetti Meißner (sisyphos / endorphine agency)
Christopher Cherubin (alices adventures)
A3000 (möbelrücken)
Pitt (möbelrücken)
Bone (delikat)
Hüftschwinger (delikat)
Old Deli Bastards (möbelrücken)
Duasen (funkmachine)
Mensch Gegen Maschine (delikat)

Ritter Butzke
Ritterstr. 24 / Ecke Lobeckstr.
10969 Berlin (Kreuzberg)
U-Bahn: U8 Moritzplatz / U1 Prinzenstr.

delikat berlin 02.02.2013; letzte Party: Bye Bye Möbelrücken @ Ritter Butzke mit Marc Houle und Paul Frick + Allstars

Edith: Erstmal muss ich mich bei allen entschuldigen, die hoffen mit den Suchbegriffen “micaela schäfer porno” auf heiße Filmchen der besagten Dame zu treffen. Leider gibt’s hier nur ihre witziges Promosvideos verlinkt, so richtige Sexfilme hat sie glaub ich (noch nicht) gemacht.

Das neueste Micaela Schäfer Porno äähh DJ-Promovideo. Ein Augeneingeweide. Wir lernen: Sie spricht sogar mit ihren Fans und ist ganz nahe bei ihnen. Und die kommen nicht etwa wegen ihrer getoasteten Offenherzigkeit, sondern wegen ihrer Musik !!!! icon smile Das neueste Micaela Schäfer Porno äähh DJ Promovideo. Ein Augeneingeweide.

Micaela Schäfer presents Djane LaMica

PS: Sie hat übrigens noch weitere großartige DJ-Promo-Momente, hier z.B: Aus dem Poesiealbum eines 14-jährigen Erotik-Stars und engagierter Techno-DJane

In den Facebook-Timelines ist ein Schreiben der Gema aufgetaucht, welches zeigt, dass die Plays kleine Radiosender mit einem Gema-Beitrag bis zu 90000 Euro nicht gezählt werden, da dafür der Aufwand der Auswertung zu hoch sei. Nur leider werden große Teile von Nischenmusik von genau diesen kleinen Radios gespielt, sodass die Auswirkungen auf die Verteilung der Gema-Einnahmen immens sein müssen -und damit auch die systematische Benachteiligung von Nischenmusikern. 

Hat sonst noch jemand Fragen zur Verteiligungsgerechtigkeit der Gema?

GEMA90000euro Gema wertet Playlisten von Nischenradios nicht aus

Hier könnt ihr das Schreiben runterladen.

paaaaarty Paaarteey !!!!

riamiwo – Flaschenkakao (Lego StopMotion)

Auf den ersten Februar freu ich mich mächtig, da spiel ich wieder mal außerhalb Berlins – diesmal in Soest. Bin gespannt auf Club, Veranstalter, Crowd, Stadt und die anderen DJs. Wer in der Nähe wohnt, kommt vorbei icon smile 01.02.2013, Party: Purzelbaum @ Mad Club Soest Es spielen: Fresh Meat, Kai Lorenzen, Dennis Perlwitz und Familie Purzelbaum.

purzelbaum 01.02.2013, Party: Purzelbaum @ Mad Club Soest


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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