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hipsteressentials Text: Hipster in der Berliner Techno Szene

(Quelle)

hipsterdreierpack 500x375 Text: Hipster in der Berliner Techno Szene

Hier habe ich eine Hausarbeit über sogenannte “Hipster” auf Skribd gefunden. Hipster scheinen mir wichtige Teilnehmende der Berliner Techno-Szenen, daher verdient dieser Text eine Verlinkung in unser Rubrik “Wissen über die Techno-Szene“.  Zwar beziehen die Ausführungen sich nicht explizit auf “Hipster in der Berliner Techno-Szene”, aber ein wenig Übertragungseigenleistung sei interessierten Lesenden gegönnt. Nicht zuletzt sind Hipster kein technoszenen-spezifisches Phänomen, sondern gehören zur Vielzahl der Formen ihrer Teilnehmenden, die sich aufgrund ihrer (launischen) Interessen kurz- oder längerfristiger in ihnen bewegen. 

Hipster wurden bereits häufiger journalistisch behandelt, mit allerdings zumeist schwachen Texten: Deren AutorInnen präsentieren kaum einordnenden Bezug, wenig informativen Inhalt  und mangelnde Distanz zum Thema. Die Texte wirken abwertend und halbwissend, polemisch und gezielt polarisierend zum Zwecke von Öffentlichkeitsmaximierung. Aus ihnen lernt man mehr über die Lage des Journalismus, als über das tatsächliche Thema.

Diese Hausarbeit hingegen gibt einen schönen Einblick in wissenschaftliche Theorie über Hipster, zeichnet das Hipstertum historisch nach und reflektiert es aktuell. Ich empfehle zur Lektüre besonders das gesamte Kapitel 3. (Sind nur 4-5 Seiten, keine Sorge icon smile Text: Hipster in der Berliner Techno Szene Thanks for sharing Helge Peters (UDK).

Hipster. Eine posttraditionale Gemeinschaft?

(Direktlink Dokument)

hipster21 Text: Hipster in der Berliner Techno Szene

(Bildquelle)



Comments

18 Responses to “Text: Hipster in der Berliner Techno-Szene”

  1. Markus Goetz on Oktober 5th, 2011 5:48 pm

    Auch nicht schlecht: http://www.adbusters.org/magazine/79/hipster.html

  2. Jens hohmann on November 27th, 2011 8:50 pm

    bababababahahahaha :-)

  3. Jens on November 27th, 2011 8:52 pm

    irgendwo hatte ich auch noch was…

    Diese Stadt ist. Diese Stadt hat meine Liebe. Lassen wir hier mal
    die Außenbezirke weg und kleine Yuppie Inseln, die ja leider auch
    existieren. Bleiben die mysteriösen Bergkieze und die Mitte dazwischen.
    In diesen Biotopen suchen die Weibchen sich die Männchen nach den Farben
    der Trainingsjacke und der Geschichte seiner Turnschuhe (Adidas Retro
    Store) aus. Und die Männchen passen sich an. Möglichst schlaksig, mit
    Parkas die einen Fellkragen (saisonbedingt) haben sollten, gut
    platzierten Achtzigeranleihen in Form von Basecaps (unbedingt mit Gaze),
    ab und zu Schweißbändern (denn es könnte ja sein, dass sich ganz
    spontan ein Tennismatch auf der Tanzfläche entwickelt) und struppigem
    Bartwuchs sowie T-Shirts mit Adlern oder Heavy Metal Band Logos.
    (Mädchen kombinieren möglichst viele Klamotten in schreienden Farben,
    die sie vor einem Jahrzehnt noch abgrundtief hassten und jetzt
    schweineteuer bei Jungdesignern, die noch nicht mal eine gerade Naht
    hinkriegen, erstehen, zu Pornodarstellerinnenbrillen und schräg
    aufgesetzten Hüten.)
    Beta-Männchen erhalten so auch die Chance zur Fortpflanzung und die
    kleinen Babys werden perfekt im Mitte Schick gestylt von Mami um den
    Kollwitzplatz geschoben, während Papi eben noch mal ein paar Biomöhren
    beim Donnerstagsmarkt ersteht. Manchmal ist diese Stadt ziemlich schwer
    zu kapieren. Eigentlich ist es der gleiche scheißnormale Trott wie in
    jeden x-beliebigen Kuhdorf (Hamburg, Köln etc.) auch. Geschäft ist
    schließlich Geschäft, aber hier kommen die Leute immer mit den absolut
    spinnerten Ideen und ziehen das durch. Nicht immer erfolgreich aber
    immer liebenswert. http://www.ontai.de/archives/187

  4. Der Berliner Hipster | WiRRESWiRKEN on Januar 9th, 2012 2:04 pm

    [...] (via BMI) [...]

  5. Hartmut Kevin Elias-Müller on Januar 11th, 2012 11:28 am

    danke jens, dein kommentar (zitat?) ist so tausendmal interessanter und unterhaltsamer als die oben verlinkte hausarbeit.

  6. Jens hohmann on Januar 11th, 2012 12:41 pm

    danke schön :-)

  7. Tommyschultz on Januar 25th, 2012 3:23 pm

    sieht mir alles nach mitteextremisten aus hier 

  8. Anonymous on Juli 12th, 2012 11:43 am

    also das mit hamburg und kuhdorf sagst du mir bitte noch mal ins gesicht :)

  9. Anonymous on Juli 12th, 2012 11:44 am

    alles südlich der elbe is asian diggaaaa :P

  10. Anonymous on Juli 12th, 2012 11:59 am

    ich persönlich finde hipster super anstängend und sie sind krass nicht sie selbst. Und sie übernehmen stile und (stil)symbole, die andere (meist frührer generationen)durch ihren lebenstil geprägt haben wie z.b. chucks etc. Aber da ist das internet dran schuld. früher hast du von der neuen krassen band nur was gehört, weil du in der szene drin warst dein dein kumpel dir davon erzählt hat. Heute setzte dich an’ laptop bzw mac und suchst dir schön deinen stil aus – bis er dir nicht mehr passt. aber tiefe und charakter hat das alle nicht mehr wirklich.
    nur schade, dass dir girls meist ziemlich heiß aussehen… das ist meine schwäche :)

  11. S-Tek on Juli 12th, 2012 12:08 pm

    ja sehr geil. man erkennt daran auch immer gut den allgemeinen “Nicht-Berliner” oder auch “Rucksackberliner” auf anhieb. passend dazu auch das hier :D http://www.youtube.com/watch?v=lVmmYMwFj1I

  12. perzik on Juli 12th, 2012 7:12 pm
  13. Atreyu on Juli 30th, 2012 11:07 am

    Dieser “Hipster-Look” mit den Baumwolltaschen, Nerdbrillen und Hitlerfrisur hat sich festgesetzt und widerspricht doch der Selbstbehauptung als Avant Garde des Hipstertums.

    Heute kann man die Uniform in seinen 10 Varianten auch bei Urban Outfitters, American Apparel und H&M in 5 deutschen Städten zusammenkaufen. Somit ist Rest- (aus Berliner SIcht Provinz-)deutschland nicht ausgeschlossen

    Witzig bei der ganzen Sache ist, dass ( evtl. ja dadurch) in Restdeutschland unter Hipster keine avantgardistische (hedonistische, von mir aus linksintellektuelle, bla bla bla) Lebenseinstellung verstanden wird, sondern nur dieser Look.

  14. Monoton on Juli 31st, 2012 10:29 am

    Ich wohne erst seit kurzem in Berlin (ca.1 Jahr), aber eines der ersten Dinge die mir aufgefallen sind, als ich anfing meine Wahlheimat zu erkunden, war der Kleidungsstil(?) vieler hier. An manchen Tagen kam es mir so vor als hätte ich an einem einzigen Tag ca. 200 mal die selbe Person gesehen.. bis mir klar wurde dass es sich hierbei um einen (in Berlin) sehr beliebten Kleidungsstil handelt namens Hipster (oder so ähnlich) und dass dieser wohl sehr individuell sein soll.. nur mich wundert es dann, dass hier jeder Zweite so rumläuft, das hat doch eher genau den gegenteiligen Effekt und zwar dass alle gleich aussehen und von Leuten wie mir wohl eher als FAKER / Fake bezeichnet werden. Die Leute schlagen einen Katalog auf (Urban Outfitters etc. und kleiden sich dann nach irgendwelchen Vorgaben (Style-Generator) entsprechend das hat doch nichts mit Individualismus zu tun, geschweige denn “eigenem Style”, eigentlich tragen sie doch nur den Stil einer anderen Person auf und zwar den eines Stylisten bzw. Designers.

  15. Anonymous on Januar 30th, 2013 9:11 pm

    Ich glaub´ mein Schwein pfeift aus dem Hipsterloch – eine Hausarbeit über “Hipster”. Du meine Güte, die langweiligen Hipster von heute haben doch nicht das geringste gemein mit dem, was man einst als Hipster bezeichnete. Für die sogenannten Hipster von heute sollte eine neue Bezeichnung eingeführt werden.
    Lauttelefonierendeschnurrbarttrackendemöchtegerns.
    Ach ja, und wer behauptet, Hipster würden sich vom Mainstream abgrenzen (wollen), der/die lügt.
    Danke an Monoton! für den passenden Kommentar zum Thema.

  16. Mathias on April 2nd, 2013 3:26 pm

    Warum wird eigentlich immer behauptet, Hipster sehen sich selbst als höchst individuell?
    Es ist halt eine Subkultur wie unzählige andere, mit Codes und Merkmalen, die deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen und nur im Detail variiert werden. Man muss nicht lange nachdenken, um dazu viele weitere Beispiele zu finden, aber zum Vorwurf gemacht wird diese “Uniformität” nur dem Hipster, weil irgendjemand mal so getan hat, als würden die sich alle als unglaublich einzigartig ansehen, was aber eben dem äußeren Erscheinungsbild deutlich widerspricht.
    Dabei verhält es sich mit anderen Subkultur wie zB Punk nicht viel anders. Deren Vertreter behaupten auch gerne, gegen das Spießersystem zu sein und sich mit ihrem Stil und ihrer Lebensführung der Gesellschaft zu widersetzen. Aber auch einen Punk erkennt man auf zweihundert Meter ohne Fernglas, weil sie im Endeffekt doch alle dieselben Codes verwenden (was ja auch völlig okay ist.) Warum geht dann aber Punk klar, Hipster jedoch nicht? Weil erstere zumindest noch so tun, als seien sie politisch (d.h. substanziell) und letztere bereits auf diese Heuchelei verzichten?

    Dazu kommt, dass heutzutage sowieso schon alles “hipster” ist, was im Entferntesten mit dieser Szene zu tun haben könnte. Schnurrbart im Gesicht? Hipster. Jutebeutelträger? Hipster. Kunstinteressiert? Hipster.
    Konkret werden also jemandem, der bloß sein Hab und Gut in so nem Stoffsack durch die Gegend trägt, auf Anhieb lauter Merkmale zugewiesen. Gleichzeitig bezeichnet man den Hipster als oberflächlich – irgendwie eine Verdrehung der Tatsachen, oder?

  17. jan paul schwarz on April 5th, 2013 5:27 pm

    Mein Gott, dass man sich da immer noch drüber aufregen kann.
    Leute! Es ist 2013. Zum Hipsterthema wurde doch jetzt alles zu genüge bersprochen.

  18. Fresh Meat on April 5th, 2013 6:36 pm

    Biste n Hipster, Jan? ;-)

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