Sondern leben von Studierendendarlehen, Nebenjobs, Arbeitslosenhilfe, usw – laut einem Artikel auf Torrentfreak.

” Less than one percent of artists’ income comes from the monopoly. Read that sentence again. The overwhelming majority of artists get their income today from student loans, day jobs, unemployment benefits, and so on and so forth. One of the most recent studies (“ as Incentive”, in Swedish as “Upphovsrätten som incitament”, 2006) quotes a number of 0.9 per cent as the average income share of artists that can be directly attributed to the existence of the monopoly.”

Habe versucht die Studie zu finden Edit: Hier ist sie, auf die sich da bezogen wird. War leider nicht möglich. Wer was weiß wo und wie, gerne her damit. Aber interessante Zahl, die erstmal so unrealistisch gar nicht klingt  - wenn man davon ausgeht, dass damit prinzipiell alle gemeint sind, die ihre Musik auch schlicht als Hobby machen und z.B. kostenfrei im Netz veröffentlichen. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass diese Zahl im Copyright-Kampf zwischen verschiedenen Interessengruppen entstanden ist.



Comments

5 Responses to “Weniger als 1% aller Kunst-/Kulturschaffenden erwirtschaften ihren Lebensunterhalt mithilfe von Copyright”

  1. Norbit on August 13th, 2014 10:41 pm

    Die Studie gibts doch als PDF auf Swedisch hier -> http://www.diva-portal.org/smash/get/diva2:131856/FULLTEXT01.pdf , die Übersetzung mit Google Translator ist halt entsprechend…

  2. Norbit on August 13th, 2014 10:41 pm

    Schwedisch natürlich…

  3. Gesa on August 13th, 2014 11:31 pm

    Wie meinste denn das:
    “wenn man davon ausgeht, dass damit prinzipiell alle gemeint sind, die ihre Musik auch schlicht als Hobby machen und z.B. kostenfrei im Netz veröffentlichen”?

    Wer seinen Lebensunterhalt als Künstler mit seiner Kunst verdienen will, der würde das nicht als Hobby bezeichnen und genauso gerne kellnern wie Musik machen. Die Grundlage der Studie blicke ich gerade nicht (Translator hat mich da im Dunkeln gelassen) – sind alle durch Copyright geschützten Verwertungsformen gemeint? Wohl kaum: Wenn weniger als 1% der Leute davon leben können, was sie als Beruf wählen und wofür sie ausgebildet wurden, dann wäre das doch krass!

  4. Fresh Meat on August 13th, 2014 11:54 pm

    Danke @Norbit

  5. Fresh Meat on August 13th, 2014 11:59 pm

    Gesa, gemeint sind damit eben auch jene, die mit der Musik erstmal oder prinzipiell keinen Erwerb anstreben. In Musikszenen gibt es diese zuhauf. Die nebenbei eine ästhetische Praxis vollziehen, wie Songwriting, Produktion, DJs .. . Und ja, das ist krass. Daher finde ich die Zahl interessant. Man geht ja gemeinhin davon aus, dass eine kulturelle Schaffenspraxis sich früher oder später selbst trägt, was eben gar nicht der Fall zu sein scheint – für das Gross der betroffenen Personen.

Thanks for reading !

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