Techno is mit ohne singen
Mai 23, 2013 | Social Media Techno Archive | Leave a CommentCircus Podcast #12: Fresh Meat
Mai 23, 2013 | Fresh Meat DJ mixes | Leave a CommentEin Mitschnitt meines DJ-Sets von der Circus Homonovus Party im Raumklang (Mai 2013) ist nun als Podcast hör- und runterladbar. Ne housige Mischung aus groovy, deep, dirty, melodisch, rauf und runter. Wie ich es eben mag. Viel Spaß damit

Fresh Meat Info & Booking: Click
Circus Homonovus: Click
25.5.2013, Party: Stattnacht @ Stattbad w. Detroit Swindle, Kyle Geiger, Fresh Meat
Mai 21, 2013 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | Leave a CommentAnother great Stattnacht party is happening this Saturday @ Stattbad Berlin. Really looking alot foward to Kyle Geiger and Detroit Swindle. I will be playing too, more info soon here.
Detroit Swindle (Dirt Crew)
Fabrizio Maurizi (Memento, m_nus)
Meggy (Suol)
–
Kyle Geiger (Drumcode)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Andrejko (Stattbad)
Stattbad/ Gerichtstrasse 65; 13347
18.5.2013, Party: Baby Wants To Ride @ Suicide Circus
Mai 18, 2013 | Dates: - Parties, Shows, Streams, Places where we DJ | 1 Comment
Floor 1. Baby wants to Ride
David Keno (Get Physical / Keno Records)
Click | Click (Palms & Flamingos/ Kassette/ Berlin)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Marvin Hey (Kalimero rec.)
+ Residents
Floor 2. Junkel Funkel Openair Floor
David Ripper (Junkel Funkel)
The Bugs (Junkel Funkel)
Don Brazo (Junkel Funkel)
Nils Twachtmann (Junkel Funkel)
How to produce an underground dance music hit 2013
Mai 17, 2013 | Social Media Techno Archive | Leave a CommentDJ and producer Butch explains it to you
Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil die im Video enthaltene Musik total scheiße ist
Mai 16, 2013 | Social Media Techno Archive | Leave a CommentBoiler Room Funny Moments Compilation
Mai 14, 2013 | Social Media Techno Archive | 2 CommentsEdith: Übrigens wurde die Boiler Room Funny Moments Compilation mittlerweile von Boiler Room selbst wegen “Urheberrechtsansprüchen” löschen lassen. Ganz schön lame von denen.

Ästhetischer Wandel in der Berliner Techno-Szene und Szenewirtschaft
Mai 14, 2013 | Gesammeltes Wissen über die Techno-Kultur | Leave a CommentMit zunehmender Popularität und Wachstum der Berliner Techno-Szene und Szenewirtschaft gehen auch Prozesse einher, die für ästhetischen Wandel sorgen. Einerseits freut man sich über das rasante Wachstum, damit auch Aufmerksamkeit/Interesse und neue wirtschaftliche Möglichkeiten; anderseits wirken diese Veränderungen entsubkulturalisierend in die Musikszene zurück. Die Signale dafür mehren sich und verbleiben mit einer “Ballermannisierung” nicht lediglich auf Seite zunehmend konsum- und feierorientierter, aber weniger musikzentrierter Jugendlicher, sondern ändern auch die ästhetische Struktur des Angebots. Man gehe eben lieber in “Feiergalerien”, viele wissen ein anspruchsvolles musikalisches Programm nicht mehr zu schätzen. Ein interessantes Interview dazu gab Jonny Stieler, Betreiber des geschlossenen Clubs “Horst Kreuzberg” in der taz.
“Clubs wie das Horst richten sich eher an ein musikalisch fachkundiges Publikum, und da muss man feststellen, dass dieses begonnen hat, Berlin wieder zu verlassen. Man muss ja unterscheiden zwischen Party, Feier und Rave. Feiern ist etwas für Leute, die sich irgendwo betrinken und mit Konfetti bewerfen wollen und denen die Musik eher egal ist. Feierpublikum wollten wir im Horst nicht so gern haben. Horst Krzbrg hat Leute angezogen, die Interesse an einem echten Club haben. Und Raver, die mit großem Eifer bestimmte DJs sehen wollen. Aber dieses Publikum, das sich auch aus Profis, wie Musikjournalisten und Musikern, rekrutiert hat, die hier leben, verlässt Berlin gerade wieder. Viele Engländer, die unser Stammpublikum gebildet haben, sind zurück nach England gezogen. Der Berlinlack ist einfach wieder ein wenig ab.”
Der Begriff des “Clubsterbens” scheint mir im Interview etwas missverständlich genutzt worden zu sein: Bisher beschrieb er als “Kampfbegriff” stets die Verdrängung der Clubs aus der Innenstadt aufgrund steigender Mieten und veränderter Bevölkerungsstrukturen, nicht jedoch die absolute Anzahl an Veranstaltungsorten in Berlin. Und der Verdrängungsprozess lässt sich historisch, das heißt die letzten 20 Jahre, problemlos nachvollziehen. Und letztendlich stehen Clubs genau für das musikzentrierte und szenebasierte Publika, welches Jonny Stieler ebenfalls zunehmend vermisst, sodass der Begriff “Clubsterben” auch hier seine Entsprechung findet. Weniger Clubs, mehr Eventlocations.
PS: Man beachte auch die Nutzung des Begriffes “Szenewirtschaft” im Interview
– “… denn die Berliner Szene- und Kreativwirtschaft brauchte den international …”
PPS: Zur “”Ballermannisierung” siehe auch die Doku “Nachts auf der Warschauer Brücke”.
Doku: “High Tech Soul” – Die Entstehung von Detroit Techno
Mai 13, 2013 | Gesammeltes Wissen über die Techno-Kultur | Leave a CommentFür den Geschichtsteil zur Szenewirtschaft musste ich, wie ihr es vielleicht schon bemerkt habt, auch eine Menge zu Detroit Techno recherchieren und bin dabei auf die sehr sehenswerte Doku “High Tech Soul – The Creation of Techno Music” gestoßen, die ich euch hiermit empfehlen möchte.
Die Linie der Doku ist eine kurze Darstellung der sozial-ästhetischen Lage Detroits (Automobilkrise, Automatisierung der Massenproduktion und rasantes Schrumpfen der Bevölkerung bis heute, dadurch weitflächiger Leerstand) an die sich eine Portraitierung der drei Protagonisten, die zu den wesentlichen Erfindern von “Techno” wie wir sie als musikalische Praxis kennen, zählen: Allen voran Juan Atkins, der mit Stücken wie “Techno City” und “Nude Photo” als “Originator” von Techno zählt. Die anderen beiden sind Derrick May und Kevin Saunderson. Zusammen sind sie auch als “Belleville Three” bekannt, da sie dieselbe gleichnamige High School besuchten. Der Musikwissenschaftler Dennis Mathei zählt sie zur “ersten Generation” von Detroit Techno, während die “zweite Generation” mit der Gruppe Underground Resistance verbunden wird. Und dazu gehören zentral Mike Banks, Jeff Mills und Robert Hood. Während die erste Generation, stark inspiriert durch House-Musik aus Chicago, den 4/4 Onbeat vor allem mit synthetischen und “außergewöhnlich-extraterrestrischen” Klängen verband, und damit der elektronischen Tanzmusik, die bis dato deutlich durch Funk/Disco/Gospel/Soul geprägt war eine neue Richtung gab, integrierte die zweite Generation eine Härte mit erhöhter Geschwindigkeit und verband sie mit einem repetitiven Minimalismus.
Auch hier waren es, wie schon vorher im House und Disco, wesentlich Afroamerikaner, die diese neue Musik schufen. Allerdings spielten Homosexuelle für die Musik in Detroit keine große Rolle, wie auch schon in Chicago – im Gegensatz zu vorher in New York mit Disco.

























