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Nun, Klaus Wowereit hat sehr viele politische Möglichkeiten für die Nachfolger offen gelassen: Galoppierende Gentrifizierung in der Innenstadt, gescheite Kulturförderung – und überhaupt erstmal ein grundsätzliches Verständnis dafür, dass das Gross der spannenden Berliner Kulturbetriebe nicht einfach als Wirtschafts- und Standortfaktor und reine Wirtschaftsbetriebe verstanden werden sollten,  sondern als kulturell-intrinsisch motivierte Akteure, die in verschiedenen bottom-up Szenen verwurzelt sind. Für die stehen kulturelle Inhalte über ihrer ökonomischen Verwertung. Eine ökonomistische Instrumentalisierung, der Modus Operandi Berliner Kulturpolitik, widerspricht schon von Grund her ihrem eigentlichen Wesen.

BLN.FM dazu: “Klaus Wower­eit selbst nutzte die Club­szene stets als Aus­hän­ge­schild. Er ver­stand sie aber immer eher als Wirt­schafts­fak­tor, nicht als wert­vol­len Mosa­ik­stein eines gro­ßen Ber­li­ner Kul­tur­puz­zles.”

Der Spiegel dazu: “Das zunehmend gentrifizierte Berlin lebt zwar noch gut von seinem Ruf, aber in nicht allzu langer Zeit wird auch der letzte Tourist bemerkt haben, dass er in den im Reiseführer angepriesenen Szenekneipen keinerlei Szene mehr antrifft, sondern nur noch seinesgleichen.”

Den Begriff “Festival” kenn ich eigentlich mit paar Tage lang woanders rumgammeln und zelten und so, aber marketingtechnisch lässt sich damit wohl einiges an Ressourcen mobilisieren, sodass eine Party mit mindestens 2 Floors die über 2 Tage geht von manchen als “Festival” vermarktet wird. Andere nennen das einfach Klubnacht und Afterhour, aber jut. Werde auf jeden Fall da spielen, Timetable habe ich noch nicht aber sag ich euch dann Bescheid wa. Kosmonaut ist ne richtig schicke Location in Fhain, freu mich drauf.  Tickets hier.

 

UMAMI
(burlesque musique / katermukke)
THE CHEAPERS
(bar 25 / katermukke / upon you)
MAT.JOE
(off recordings / katermukke / mother rec.)
MARCUS MEINHARDT
(bar 25 / katermukke / upon you)
CHANNEL X
(stil vor talent / bar 25 / upon you)
MICHAEL PLACKE
(shitlabel / wsktow)
MARVIN HEY
(get physical / katermukke / keno rec.)
SOKOOL
(get physical / katermukke)
ALEXANDER LORZ
(proud)
JAN PYROMAN
(all in )
JACK APPLEWITH aka BEN BEAR
(im rausch mit freunden)
OLIVER MARQUART aka JAUCHE
(jauchomatic)
MR. TIMELESS
(timeless)
FRESH MEAT
(berlin mitte Institut)
SVEN TEET
(Deine Lieblingsraver)
HELGE BAUMBERG
(zuckertuetentraum)
PASCAL VOLTAIRE
(kreis & Zirkel)
DENNIS BEUTLER
(magdalena)
MIKADOO
(dance & smile / magdalena)
tba.

Wertschöpfung in der Szenewirtschaft

Elektronische Clubmusikproduktion in Deutschland1

Prof. Dr. Hans-Joachim Bürkner und Dr. Bastian Lange

Wenig beforscht: elektronische Clubmusik und lokale Szenewirtschaft

Die Berliner_innen wissen es bereits seit längerem, anderen wird es aber auch langsam klar: Mit elektronischer Tanzmusik wird Geld verdient, und lokale Szenen liefern dafür eine wichtige Voraussetzung. Sie halten Clubs, DJs, Labels und lokale Events kulturell und ökonomisch in Bewegung. Begriffe wie „Szenewirtschaft“ (Kühn 2011) werden mittlerweile wie selbstverständlich benutzt, um anzuzeigen, dass hier ein Bereich der Musikwirtschaft entstanden ist, der aus urbanen Feldern der Kreativwirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Sie zeigen aber auch an, dass dieser Bereich nach eigenen Regeln funktioniert. Erst aus dem Zusammenwirken von künstlerischer Erfindung, der Produktion analoger und digitaler musikalischer Tonträgerformate, besonderen sozialen und räumlichen Umgebungen sowie Internet-gestützter Kommunikation und Distribution entstehen flexible Gelegenheiten der Wertschöpfung. Weil die Anlässe, Formen und Wege der elektronischen Musikproduktion unter den Bedingungen von Digitalisierung, Virtualisierung und nachhaltig erschütterten Musikmärkten nicht leicht nachzuvollziehen sind, sind aufmerksame sozialwissenschaftliche Analysen ein Gebot der Stunde. Aus dem disziplinären Blickwinkel der Wirtschafts- und Sozialgeographie haben wir bereits vor einigen Jahren kleinere empirische Erkundungen in der Berliner Clubszene vorgenommen. Die Ergebnisse erlauben es uns, ein zusammenhängendes Bild der relevanten Wertschöpfungsprozesse in der Szenewirtschaft zu entwerfen.

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Spiele Dienstag ab 0 Uhr wieder das Warm-Up im Suicide, je nach Wetter drinnen oder draußen. Freue mich, kommt vorbei icon smile 26.8.2014, Party: Encore Une Fois @ Suicide Circus

FABIANO
(upon you)
DAVID DELGADO
(highgrade / sender)
MICHAEL PLACKE
(shitlabel / wsktow / encore.une.fois)
FRESH MEAT
(berlin mitte Institut)

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Sondern leben von Studierendendarlehen, Nebenjobs, Arbeitslosenhilfe, usw – laut einem Artikel auf Torrentfreak.

” Less than one percent of artists’ income comes from the copyright monopoly. Read that sentence again. The overwhelming majority of artists get their income today from student loans, day jobs, unemployment benefits, and so on and so forth. One of the most recent studies (“Copyright as Incentive”, in Swedish as “Upphovsrätten som incitament”, 2006) quotes a number of 0.9 per cent as the average income share of artists that can be directly attributed to the existence of the copyright monopoly.”

Habe versucht die Studie zu finden Edit: Hier ist sie, auf die sich da bezogen wird. War leider nicht möglich. Wer was weiß wo und wie, gerne her damit. Aber interessante Zahl, die erstmal so unrealistisch gar nicht klingt  - wenn man davon ausgeht, dass damit prinzipiell alle gemeint sind, die ihre Musik auch schlicht als Hobby machen und z.B. kostenfrei im Netz veröffentlichen. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass diese Zahl im Copyright-Kampf zwischen verschiedenen Interessengruppen entstanden ist.

Ich stehe gerade n bisschen auf die Long Cat, die überall auf Facebook geteilt wird. “Zufällig” hörte ich nebenbei einen Goa-Mix (ja, ich!) und da fiel mir ebenfalls zufällig auf, dass es ganz schön Spaß macht im White Noise Breakdown bei Goa-Käferzertrampelmusik runterzuscrollen und das rechtzeitig zu schaffen, bevor der Drop einsetzt. Schaffst du das auch?

So gehts: Auf Play drücken, wenn der Breakdown bei ca. Sekunde 20 startet ordentlich Gummi mit dem Mouse-Wheelie geben. Schaffste es rechtzeitig vor dem Drop, kannste dir auf die Schulter klopfen. Los gehts!

1. Long Cat auf Facebook öffnen

2. Unten Play drücken

3. Long Cat ab ca. Sekunde 20 scrollen, bis sich die Fingerkuppe pellt

Also in English:

1. Open the Long Cat page: Click

2. Press play above

3. During the breakdown after 20 seconds, scroll as fast as you can with the mouse wheelie down before the drop sets in. If you manage finishing to the bottom of the cat before the breakdown is over, you can call yourself a boss icon smile Das Long Cat meets White Noise Goa Breakdown Spiel

 

longcat Das Long Cat meets White Noise Goa Breakdown Spiel



Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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