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babywantstoride 500x184 18.5.2013, Party: Baby Wants To Ride @ Suicide Circus

Floor 1. Baby wants to Ride
David Keno (Get Physical / Keno Records)
Click | Click (Palms & Flamingos/ Kassette/ Berlin)
Fresh Meat (Berlin Mitte Institut)
Marvin Hey (Kalimero rec.)
+ Residents

Floor 2. Junkel Funkel Openair Floor
David Ripper (Junkel Funkel)
The Bugs (Junkel Funkel)
Don Brazo (Junkel Funkel)
Nils Twachtmann (Junkel Funkel)

DJ and producer Butch explains it to you icon smile How to produce an underground music hit 2013

How to produce and underground music in 2013

musischeissedavid 500x307 Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil die im Video enthaltene Musik total scheiße ist

 

icon wink Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil die im Video enthaltene Musik total scheiße ist

Edith: Übrigens wurde die Boiler Room Funny Moments Compilation mittlerweile von Boiler Room selbst wegen “Urheberrechtsansprüchen” löschen lassen. Ganz schön lame von denen.

boilerromgeloescht 500x443 Boiler Room Funny Moments Compilation

Boiler Room Funny Moments

 

icon smile Boiler Room Funny Moments Compilation

Mit zunehmender Popularität und Wachstum der Berliner Techno-Szene und Szenewirtschaft gehen auch Prozesse einher, die für ästhetischen Wandel sorgen. Einerseits freut man sich über das rasante Wachstum, damit auch Aufmerksamkeit/Interesse und neue wirtschaftliche Möglichkeiten; anderseits wirken diese Veränderungen entsubkulturalisierend in die Musikszene zurück. Die Signale dafür mehren sich und verbleiben mit einer “Ballermannisierung” nicht lediglich auf Seite zunehmend konsum- und feierorientierter, aber weniger musikzentrierter Jugendlicher, sondern ändern auch die ästhetische Struktur des Angebots. Man gehe eben lieber in “Feiergalerien”, viele wissen ein anspruchsvolles musikalisches Programm nicht mehr zu schätzen. Ein interessantes Interview dazu gab Jonny Stieler, Betreiber des geschlossenen Clubs “Horst Kreuzberg” in der taz.

“Clubs wie das Horst richten sich eher an ein musikalisch fachkundiges Publikum, und da muss man feststellen, dass dieses begonnen hat, Berlin wieder zu verlassen. Man muss ja unterscheiden zwischen Party, Feier und Rave. Feiern ist etwas für Leute, die sich irgendwo betrinken und mit Konfetti bewerfen wollen und denen die Musik eher egal ist. Feierpublikum wollten wir im Horst nicht so gern haben. Horst Krzbrg hat Leute angezogen, die Interesse an einem echten Club haben. Und Raver, die mit großem Eifer bestimmte DJs sehen wollen. Aber dieses Publikum, das sich auch aus Profis, wie Musikjournalisten und Musikern, rekrutiert hat, die hier leben, verlässt Berlin gerade wieder. Viele Engländer, die unser Stammpublikum gebildet haben, sind zurück nach England gezogen. Der Berlinlack ist einfach wieder ein wenig ab.”

Der Begriff des “Clubsterbens” scheint mir im Interview etwas missverständlich genutzt worden zu sein: Bisher beschrieb er als “Kampfbegriff” stets die Verdrängung der Clubs aus der Innenstadt aufgrund steigender Mieten und veränderter Bevölkerungsstrukturen, nicht jedoch die absolute Anzahl an Veranstaltungsorten in Berlin. Und der Verdrängungsprozess lässt sich historisch, das heißt die letzten 20 Jahre, problemlos nachvollziehen. Und letztendlich stehen Clubs genau für das musikzentrierte und szenebasierte Publika, welches Jonny Stieler ebenfalls zunehmend vermisst, sodass der Begriff “Clubsterben” auch hier seine Entsprechung findet. Weniger Clubs, mehr Eventlocations.

PS: Man beachte auch die Nutzung des Begriffes “Szenewirtschaft” im Interview icon smile Ästhetischer Wandel in der Berliner Techno Szene und Szenewirtschaft“… denn die Berliner Szene- und Kreativwirtschaft brauchte den international …”

PPS: Zur “”Ballermannisierung” siehe auch die Doku “Nachts auf der Warschauer Brücke”.

 Ästhetischer Wandel in der Berliner Techno Szene und SzenewirtschaftAuthor info: Fresh Meat

Fresh Meat is the founder of the „Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik" web project, producing laid back webTV shows around the Berlin electronic dance music (EDM) scene, work and economy since 2006. He is spinning records in the universes of techno, minimal, techhouse, chillout and breakbeat music. Jan studied sociology at the Technische Universität Berlin and graduated with a thesis on the production of EDM in homerecording studios. He currently writes a sociologial dissertation on work in the Berlin EDM "underground" scene economy.

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Für den Geschichtsteil zur Szenewirtschaft musste ich, wie ihr es vielleicht schon bemerkt habt, auch eine Menge zu Detroit Techno recherchieren und bin dabei auf die sehr sehenswerte Doku “High Tech Soul – The Creation of Techno Music” gestoßen, die ich euch hiermit empfehlen möchte.

Die Linie der Doku ist eine kurze Darstellung der sozial-ästhetischen Lage Detroits (Automobilkrise, Automatisierung der Massenproduktion und rasantes Schrumpfen der Bevölkerung bis heute, dadurch weitflächiger Leerstand) an die sich eine Portraitierung der drei Protagonisten, die zu den wesentlichen Erfindern von “Techno” wie wir sie als musikalische Praxis kennen, zählen: Allen voran Juan Atkins, der mit Stücken wie “Techno City” und “Nude Photo” als “Originator” von Techno zählt. Die anderen beiden sind Derrick May und Kevin Saunderson. Zusammen sind sie auch als “Belleville Three” bekannt, da sie dieselbe gleichnamige High School besuchten. Der Musikwissenschaftler Dennis Mathei zählt sie zur “ersten Generation” von Detroit Techno, während die “zweite Generation” mit der Gruppe Underground Resistance verbunden wird. Und dazu gehören zentral Mike Banks, Jeff Mills und Robert Hood. Während die erste Generation, stark inspiriert durch House-Musik aus Chicago, den 4/4 Onbeat vor allem mit synthetischen und “außergewöhnlich-extraterrestrischen” Klängen verband, und damit der elektronischen Tanzmusik, die bis dato deutlich durch Funk/Disco/Gospel/Soul geprägt war eine neue Richtung gab, integrierte die zweite Generation eine Härte mit erhöhter Geschwindigkeit und verband sie mit einem repetitiven Minimalismus.

Auch hier waren es, wie schon vorher im House und Disco, wesentlich Afroamerikaner, die diese neue Musik schufen. Allerdings spielten Homosexuelle für die Musik in Detroit keine große Rolle, wie auch schon in Chicago – im Gegensatz zu vorher in New York mit Disco.

High Tech Soul – The Creation of Techno Music (full)

 

KEINEMUSIK Keinemusik ?
Hehe

Nach ein paar Bier und Schnäpschen fängt bei vielen Tanzenden die hochphilosophische Erleuchtungsphase an, in der man schon mal glauben kann gerade die komplexesten Probleme zu lösen. Nur leider macht das am nächsten Tag meistens nicht mehr soviel Sinn .. icon wink Kopfkino auf dem Dancefloor

karopapier 500x287 Kopfkino auf dem Dancefloor

Folgend möchte ich euch einen weiteren Text zugänglich machen, der ein Teil einer Magisterarbeit ist. Unter dem Titel “Detroit Techno und die Frage nach der Hautfarbe” gab der Autor Daniel Schneider sie 2009 am John F. Kennedy Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin ab. Der folgende Text ist das siebente Kapitel, ein weiteres – bezüglich der Zusammenhänge von Detroit Techno und Hautfarbe – kommt noch im Laufe der nächsten Tage. Wer nicht so lange warten möchte, hier könnt ihr euch die Magisterarbeit komplett runterladen.

Folgend nun das siebente Kapitel, geschrieben von Daniel Schneider (M.A.)
Kontakt: deces (AT) web.de

Die Bedeutung von Detroit Techno in der europäischen Technoszene

Der Ort Detroit und die dort angesiedelte Musikszene sind bis heute zumindest in einem Teil der internationalen Technoszene von Bedeutung geblieben. So ist die Stadt – und Ähnliches gilt auch für Chicago – schon seit den 1990er Jahren ein fast mystisch verklärter Ursprungsort, eine Art Wallfahrtsort für viele DJs, Produzenten und Fans aus Europa1. Detroit ist Namensgeber für bis heute populäre Technosubgenres (Detroit Techno und auch Neo Detroit) und seit bald 20 Jahren beziehen sich immer wieder meist europäische Technoproduzenten auf diesen Ort. Der Name „Detroit“ und andere Bezüge auf die „Motor City“ sind beispielsweise beliebte Titel für dann meist auch in einem an Detroit Techno erinnernden Stil produzierte Tracks2. Der in Europa wieder sehr populäre amerikanische (Deep) House wird heute außerdem vor allem von Produzenten aus Detroit definiert (s. Kapitel 4.2), allerdings ist auch das Interesse an Chicago House in den letzten Jahren wieder deutlich angestiegen3. Wie lässt sich nun die Sonderstellung von Detroit – um Chicago soll es hier weniger gehen, auch wenn hier ähnliche Mechanismen am Werk sind – innerhalb der Technoszene erklären?

Im folgenden Kapitel möchte ich aufzeigen, inwiefern der afroamerikanische Hintergrund von Detroit Techno in der europäischen (bzw. deutschen) Rezeption immer wieder, ob nun direkt oder indirekt, eine relevante Rolle spielt. Die Bedeutung von Detroit Techno hängt zwar nicht ausschließlich, aber meiner Ansicht nach doch zu einem signifikanten Teil mit dem afroamerikanischen Hintergrund der Produzenten zusammen4. Continue reading “Die Bedeutung von Detroit Techno in der europäischen Techno-Szene (Daniel Schneider, Magisterarbeit)” »

Samstag, am 11.5.2013, spiel ich wieder auswärts, diesmal in Bochum, und freu mich auf Location und Leute. Besonders toll ist, dass mein Promotionskolleg-Kollege Dennis Mathei aka “Der Diskotier” ebenfalls auflegt und wir bestimmt auch n bisschen Back2Back machen. (Er hat 2012 das Buch “Oh My God It’s Techno Music” in der Musikwissenschaft veröffentlicht und war auch schon in einer der BMI-Sendungen zu Gast). Wer auch immer in der Gegend ist, kommt vorbei, tanzt und hebt einen mit uns icon smile 11.5.2013, Party: I Love my Pony @ Evebar / Bochum

TECHNO 500x352 11.5.2013, Party: I Love my Pony @ Evebar / Bochum

FRESH MEAT (Berlin Mitte Institut | Berlin)

TASMAN (feel vergnuegen)

DER DISKOTIER (feel vergnuegen)

JULIAN KRUSE (feel vergnuegen)

SAMSTAG //11.5.2013 // 23 Uhr // AK 6 €

Evebar // Schauspielhaus // Bochum

PS: Heute beginnt ebenfalls das Natur Festival Bochum 2013, schaunse rein.


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground


Techno Szene, Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, Underground

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